Wie kann man auf so einer kleinen Insel einen Marathon laufen? Man kann und das schon zum 16. Male in diesem Jahr.
Siegfried Schweitzer und Hans Hausner schwirrte dieser Lauf schon seit Jahren im Kopf herum. Manuela Schweitzer, Rosi Hausner, Wolfgang und Karin Hillgärtner, Konstanze Fleck und Thomas Glade schlossen sich dieser Idee an.

Am 1. Mai in aller Herrgottsfrüh ging es zunächst mit Auto, dann per Schiff und später mit der Fähre "Witte Kliff" nach Helgoland auf die Düne.


Die kleine Insel im Hintergrund ist die "Düne".

Dort bezogen wir unsere bunten Ferienhäuser. Die Düne war bis 1721 durch eine Landzunge mit der eigentlichen Hauptinsel verbunden.

Bei unserem kleinen Vorfrühstückslauf am nächsten Morgen staunten wir nicht schlecht, als der Strand voller Kegelrobben und Seehunde war. Auch wurde man an Hitchcocks Film "Die Vögel" erinnert, wenn ein riesiger Schwarm Möwen über einem weg fliegt. Helgoland ist ein idealer Platz für Naturliebhaber, Robbenbeobachter und Vogelkundler.



Während der Fahrt mit der kleinen Helgolandbahn erfuhren wir Vieles über die Geschichte von Helgoland und konnten das Unterland erkunden. Ebenso geschichtsträchtig war die Bunkerführung. Dieser hat das gewaltige Bombardement von 1945 und die große Sprengung von 1947 überstanden.



Grüne Wiesen, schwarze Schafe, roter Felsen, Fernseh- und Leuchtturm, sowie Wetterstationen prägen das Bild im Oberland. Nicht zu vergessen die vielen tausend Vögel am Lummenfelsen und der "Langen Anna". Die Lummen erinnern mit ihrem entengroßen Aussehen an Pinguine und nisten in den Nischen des Felsens im Juni/Juli. Aber auch Baßtölpel, Eissturmvogel und Dreizehenmöwe kommen zum Brüten nach Helgoland.




Aber nun zum eigentlichen Grund nach Helgoland zu fahren: der Marathonlauf.
Am Tag davor gingen wir teilweise die Strecke ab. Besonders interessierte uns der "Düsenjäger", ein steiler Berg mit ca. 40% Steigung.




Hier müssen wir 5x hinauf - wie soll das werden? Unsere Taktik war schon jetzt klar. Laufen geht hier nicht, wir werden gehen und somit Kraft sparen. Im Oberland ist die Strecke wellig mit ein paar Treppen hinauf und später wieder runter.



Aber hier oben hatte man einen wunderschönen Ausblick auf das strahlendblaue Meer, den roten Kreidefelsen, die Vögel und vieles mehr. Einfach nur schön!! Na ja und dann führte die Strecke im "freien Fall" wieder ins Unterland. Für labile Knie und weiche Oberschenkel ist das nichts. Aber wird schon. Weiter geht es hinaus zur Mole und wieder zurück. Uns war schon etwas mulmig bei der Strecke und dann auch noch der Wind. Aber wie sagt man so schön: flach laufen kann jeder.

Ja und dann war es soweit: um 9:00 Uhr wurde der Mini-Marathon gestartet und ca. 150 Läufer/Walker/innen machten sich auf die 5,8km lange Runde.

Um 9:15Uhr starteten die 203 Läufer/innen über die Marathondistanz, von denen später 197das Ziel erreichten.

Siegfried und Wolfgang wollten zusammen laufen und wenn möglich unter 5 Stunden bleiben. Manuela begleitet die beiden und leistete ab und zu Motivationsarbeit. Die drei hatten trotz der Anstrengung großen Spaß, was man auf den Bildern des Veranstalters sehen konnte. Und ihr Ziel, unter 5 Stunden zu bleiben, haben die drei mit 4:55:02 deutlich erreicht.



Rosi und Hans liefen zusammen los und wollten unter 4 Stunden bleiben. Am Ende war Hans mit 3:44:22 als 3. der M60 und 37. im Gesamtfeld im Ziel. Etwas später mit 3:45:09 erreichte Rosi als 1.der W55 und Gesamt 41. das Ziel am Musik-Pavillon/Landungsbrücke.



Vielen Dank an die Treiser Fans , Konstanze, Karin und Thomas, die zwischen Landungsbrücke und Düsenjäger hin und her "gejagt" sind, um die Marathonis anzufeuern.

Nach der Siegerehrung am Abend fand noch eine Marathonparty mit Live Musik statt. Da wurde noch ausgiebig gefeiert und das Tanzbein geschwungen.





War eine tolle Idee von Hans und Siegfried, dieser "Helgolandausflug".


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