2007

Spende an die Station Peiper

in der
Universitätskinderklinik Giessen

Bei der Jahresabschlussfeier im November wurde auf den üblichen Unkostenbeitrag verzichtet.
Lauftreffleiter Hans Hausner bat statt dessen um eine freiwillige Spende, welche für Krebskranke Kinder verwendet werden sollte.
Diese Idee wurde sehr positiv angenommen und so kamen 400,- € zusammen.
Am Mittwoch den 3. 1.07 wurden sie von Hans Hausner und Sonja Kutscher an den Leiter der Station Peiper, Herrn Prof. Dr. med. A. Reiter übergeben.

Begrüßung des Neuen Jahres

Zur Begrüßung des Neuen Jahres traf sich die Gruppe nach dem ersten Training 2007, am Mittwoch
Im Haus des Obst und Gartenbau Vereins. Roland Ehmig hatte den Kachelofen schön angeheizt, so dass die Läufer und Walken eine mollig warme „Stube“ vorfanden.
Für lecker Gaumenfreuden war wieder bestens gesorgt. Allen Spendern herzlichen Dank.
Lauftreffleiter Hans stellt die Termine für 2007 vor, eine Tagesfahrt nach Willingen ist am 17.6.2006 geplant. Dort findet der 2. Willinger Panoramalauf statt. Im Angebot sind Strecken von 10, 21,1. 33 und 42,195 km. Ebenso können 10, 21,1 und 33 Kilometer in einer landschaftlich sehr reizvollen Gegend gewalkt werden. Wer den Wettkampfcharakter nicht mag, kann auch Wandern, es gibt viele schöne Ziele. Nähere Infos zum Ausflug und den anderen Terminen folgen.

 

32. Limes-Winterlaufserie

Claudius Pyrlik siegt auf der 15-Kilometer-Strecke
311 Teilnehmer beim zweiten Lauf der Limes-Winterlaufserie
Eine starke Teilnehmerzahl, milde Frühlingstemperaturen und jede Menge Bestzeiten: Der zweite Lauf der Limes-Winterlaufserie am 13. Januar war für Läufer und Veranstalter ein voller Erfolg. Das Organisatoren-Duo TV07 Watzenborn-Steinberg und LGV Marathon Gießen verzeichnete insgesamt 311 Teilnehmer, davon starteten 250 in der Hauptklasse über 15 Kilometer.
Auf der anspruchsvollen 15-Kilometer-Strecke siegte bei den Männern in einer rekordverdächtigen Zeit von 48:36 Minuten Claudius Pyrlik vom Tri-Team Gießen, der damit auch den Zwischenstand der Serienwertung anführt. Bei den Frauen gewann souverän Meike Wallow vom SF Blau-Gelb Marburg (1:01:53 Stunden).
Sehr gut präsentierte sich der einzige Treiser Teilnehmer, Thomas Glade, mit 1:06:43, lief er eine tolle Zeit. Das Training der letzten Wochen zahlt sich so langsam aus und ist eine gute Basis für die kommende Marathon Vorbereitung.

 

Kreis Cross-Meisterschaften in Londorf.

Der Weg nach Londorf und die Unterstützung für Rudi Ehmig als Organisator der diesjährigen Kreis Cross-Meisterschaften hat sich für die Treiser gelohnt. Das schöne Wetter hatte zahlreiche Läufer(innen) für eine Teilnahme animiert, daher waren die einzelnen Läufe meist hart umkämpft. Die Teilnahme war nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ für uns sehr erfolgreich.

Sechs Kreismeistertitel für die LG Treis.

hatten wir im Gepäck, als wir den Nachhauseweg antraten. Die Läufe begannen mit der Mittelstrecke über 3100m. Klassensieger und Kreismeister wurden in der AK M40 Jochen Keil in 12:39 Minuten und Frank Streuber in 13:35 Minuten in der AK M45. Endlich hatte Kevin Streuber weitere Mitstreiter in seiner Altersklasse und konnte neben seinem Sieg auch den Kreismeistertitel mitnehmen. In der Zeit von 10:06 Minuten kam er auf der 2400m Strecke bei der M13 mit ca. 250 Meter Vorsprung ins Ziel. Den Familienerfolg komplettierte Uschi Streuber, die auf der Langstrecke über 8Km in 39:11 Minuten Kreismeisterin in der AK W40 wurde. Einen weiteren Einzelerfolg verbuchte Jochen Keil mit dem Sieg in der AK40 über 8Km. Mit seiner Zeit von 31:31 Minuten befand er sich im Spitzenfeld. Da die Mannschaft Jochen Keil, Frank Streuber und Hans Hausner die Mannschaftswertung in der AK 40/45 gewann, war Jochen Keil letztendlich dreifacher Kreismeister. Auch der zweite Mannschaftsplatz ging mit Ralf Keim, Dieter Koziollek und Reiner Meinel an die Treiser.

Weitere Einzelergebnisse:

W10 4. Charlyn Streuber, W12 3. Caroline Amend. 8Km M40: 3. Frank Streuber (34:43), 4. Hans Hausner (34:54), 5. Ralf Keim (35:46), 6. Dieter Koziollek (36:53), 7. Reiner Meinel (38:42), 8. Steffen Schreiber (39:34) Wolfgang Richter (41:25). M50: Dieter Schmidt (37:57), 8. Wolfpeter Briemle (46:39). M55: 4. Eberhard Kienholz (43:54). W45 2. Rosi Hausner(36:36).
Überragender Teilnehmer und Doppelkreismeister auf der Mittel- und Langstrecke war Timo Weckmann von der LGV Marathon Gießen. Schnellste Teilnehmerin auf der Langstrecke war Renate Fritz von der TSG Alten Buseck. Für uns war die Crossteilnahme anstatt Lauftreff ein adäquater Ersatz. Den Kreismeistern und allen anderen Teilnehmern Glückwunsch und Anerkennung.

 

Winterlaufserie in Alten Buseck

Bei solch einem Sauwetter jagt man keinen Hund vor die Tür, heißt es im Volksmund.
Aber beim letzten Lauf der Alten Busecker Winterlaufserie 2006/2007, machten sich 122 Läufer/innen freiwillig auf den 7km langen Rundkurs, welcher dreimal gelaufen werden mußte.

Es regnete mehr oder weniger stark, während des gesamten Rennens und der kalte Wind machte den Sportlern auch noch zu schaffen. Die Strecke war bis auf die Passage über der alten Sportplatz (hier stand man bis zu den Knöcheln im Matsch) ganz gut zu laufen über die vielen Pfützen konnte man noch "Sprungtraining" machen. So kamen alle nass bis auf die Haut mit eiskalten Händen, aber doch froh es geschafft zu haben, nach 21,1 km ins Ziel.

Die Freude auf die warme Dusche und ein Stück Kuchen war groß.

Ergebnisse aus Treiser Sicht:

Jochen Keil ist voll im Marathontraining und sehr gut drauf, als 3. in der M40 kam er mit 1:27:56 ins Ziel. In der Gesamtwertung belegte er von den 122 Startern einen Platz unter den Top 10. Bei der Serienwertung (10km, 15km, 21,1 km) wurde er 4. in der M40.

Rosi Hausner liebäugelte mit einer doch etwas unrealistischen Zeit von 1:39:59, mußte aber schon in der zweiten Runde erkennen das die heute nicht zu schaffen ist. Mit der Zeit von 1:41:58 und den 2.Platz in der W45 war sie dann doch ganz zufrieden.

Ralf Keim lief in der ersten Runde recht zügig los, konnte das hohe Tempo nicht halten kam mit 1:54:00 ins Ziel.

Michael Römer nahm sich eine Zeit unter zwei Stunden vor und kam mit 1:55:17 sehr gut durch.
Hans Hausner wollte heute kein volles Tempo gehen und schloss sich Michael an.

Uschi Streuber wurde von Ehemann Frank begleitet und lief mit guten 1:56:9 auf den 4. Platz der stark besetzten W40.

Nachdem sich alle Treiser etwas erholt und frische Klamotten angezogen hatten, ging es sofort nach Treis um pünktlich um 16:30 Uhr dort im Lauftreff noch eine Stunde auszulaufen. Somit hatte man den langen Trainingslauf, für den Wienmarathon vom Sonntag auf Samstag verlegt.

 

5. Frankfurter City - Halbmarathon

Deutlich bessere Bedingungen, als die Läufer/innen beim letzten Lauf der Alten Busecker Winterlaufserie (21,1) am Tag zuvor, hatte Wolfgang Richter bei seinem ersten Halbmarathon am Sonntag in Frankfurt.

Sonnenschein und angenehme Temperaturen um 9 Grad waren ideale Bedingungen.
Start und Ziel für die knapp 3000 Läufer/innen war das Nordwestzentrum in Frankfurt.

Wolfgang läuft noch nicht so lange, der Kreis-Cross in Londorf war sein erster Wettkampf.
Für den Halbmarathon peilte er eine Zeit unter zwei Stunden an und hat in den letzten Wochen entsprechend trainiert.

Die tolle Atmosphäre in Frankfurt, die Anfeuerungrufe der vielen Zuschauer, sowie seiner Frau Marina und Vater Manni, machten es ihm "leicht" sein Ziel zu erreichen.

Für Wolfgang blieb die Uhr bei 1:58:39 stehen und es hat Spaß gemacht - herzlichen Glückwunsch!

 

Giessener Frühjahrslauf

Am letzten Sonntag vertraten 4 Läuferinnen, 11 Läufer und erfreulicherweise mit Sonja Kutscher 1 Walkerin den TSV 05 Treis, mit tollen Zeiten für jeden einzelnen, beim Giessener Frühjahrslauf.

Optimale äußere Bedingungen bescherten gut besetzte Teilnehmerfelder, aber auch viele Spaziergänger, Radfahrer und Inlineskater tummelten sich auf dem 5km Rundkurs, manchmal war es ein richtiger Hindernislauf.

Flach und zum größten Teil asphaltiert führt die Runde über 5 Km zuerst entlang der Wieseck, bevor man diese überquert und es wieder zurück geht. Der Kurs ist abwechslungsreich und trotz einiger Ecken in der ersten Hälfte gut zu laufen. Einziger Knackpunkt ist die ca. zwei km lange Gerade, die zurück zum Start und Zielbereich führt.
Diese verläuft zuerst leicht ansteigend durch Schrebergärten und anschließend schnurgerade auf der Straße, wodurch sich diese Meter ganz schön ziehen.

Zuerst wurden 245 Läufer/innen auf den 10km langen Weg geschickt.
Jochen Keil, in sehr guter Marathonform, beendete das Rennen in einer super Zeit von 38:12.

Kevin Streuber wurde vom Papa Frank begleitet, da er in Giessen schon einen 43 Zeit stehen hat wollte er gerne darunter bleiben. Dies gelang ihm mit 43:25 (2. Platz Schüler) nicht ganz, ist aber eine ganz tolle Zeit für Kevin.
Nach seinem Debüt beim Frankfurter Halbmarathon letzte Woche, lief Wolfgang Richter mit 53:18 eine klasse 10er Zeit, welche er bestimmt noch verbessern wird.
Jürgen Ritter, immer noch mit seiner Verletzung belastet lief 54:36 und Eberhard Kienholz zeigte sich mit 54:46 in guter Form.

Bei den Walkern /Nordic Walkern belegte Sonja Kutscher mit 36:19 einen hervorragenden 2. Platz. Etwas Schade fand sie es alleine aus Treiser Sicht am Start zu sein, denn Gemeinsam macht es doch mehr Spaß.

 

Rund um den Winterstein

Rund um den Winterstein, hieß es am letzten Sonntag für die 745 Läufer und Läuferinnen die beim 31. Int. Volkslauf des ASC Marathon Friedberg über 30 Kilometer am Start waren. Hinzu kamen noch 207 Starter über 10 km, 40 Läufer/innen über 5km und 16 Walker.

Wind, leichter Regen und Temperaturen um 10 Grad, waren die nicht ganz rosigen Bedingungen, manch einer tröstete sich damit, dass es hätte schlimmer kommen können.

Einen super Lauf legte unser Kevin Streuber mit seinen fast 13 Jahren über 10 km hin. In seiner Klasse stand er mit 45:56 ganz oben auf dem Treppchen.

Uschi Streuber nahm zum ersten Mal an einem Lauf über 30 km teil, ihr fleißiges Training der letzten Wochen zahlt sich langsam aus, sie blieb mit 2:51:30 deutlich unter drei Stunden auf der Anspruchsvollen Strecke. Ergänzend sei hier noch erwähnt, dass sie eine Woche zuvor, beim Giessener Frühjahrslauf mit 1:49:15 (3. Platz in der W40) ihre beste Halbmarathon Zeit lief. Bei beiden Läufen wurde sie von Ehemann Frank begleitet.

Hans Hausner wollte dieses mal nicht so schnell wie die Woche zuvor und peilte eine Zeit um 2:45:00 an. Thomas Glade schloss sich diesem Vorhaben an, forcierte das Tempo dann doch etwas so dass, zum Schluss eine 2:34:52 herauskam.

Rosi Hausner lief die ersten 15 km im "Wohlfühltempo" um auf der zweiten, etwas leichteren Hälfte der Strecke noch etwas an Tempo zuzulegen. Sie freute sich dann über 2:29:04 und den 3. Platz in der W45.

 

Jochen beim Steinfurt Marathon

Zum 24. Mal richtete die Stadt Steinfurt (bei Münster) einen Marathon aus. Steinfurt ist der erste Marathonveranstalter, der schon 1984 Brems- und Zugläufer eingeführt hat.

Jochen hatte sich bewusst einen Lauf im März ausgesucht, da er diese Temperaturen bevorzugt.
So startete er bei nasskalten 9 Grad, mit weiteren 710 Teilnehmern, im Feld genau zwischen den Zugläufern für 3.00 Std. und 3.15 Std. In diesem Bereich wollte er auch wieder ins Ziel einlaufen.

Bis km 30 lief es prima und er war ganz im Plan. Nachdem Gundula und Tom ihn dort versorgt und angefeuert hatten, schien er sein Ziel erreicht zu haben und ließ etwas nach. So dass die beiden vergeblich zur geplanten Zeit im Ziel warteten, ihn dann aber nach 3.21.24 als 79 doch noch mit Beifall empfangen konnten. (Beim nächsten Mal stehen sie besser gleich dort!).

Abends ließ sich Jochen überreden, mit müden Beinen noch ein wenig durch die wirklich sehenswerte Altstadt von Münster zu ziehen. Nach einer guten Nacht, waren sie am Sonntag pünktlich zu Toms Handballspiel wieder im Lande.

 

Gießener Frühjahrslauf

Wieder waren Läufer/innen (11) des TSV 05 läuferisch unterwegs.
Diesmal zog der 37. Internationale Giessener Frühjahrslauf, am letzten Sonntag, etwa 340 Sportler an.

Neben dem Halbmarathon und 10km Lauf, standen Schülerläufe sowie ein 5km Jedermannslauf auf dem Programm.

Am frühen Morgen strahlte noch die Sonne vom blauen Himmel, doch zum Startbeginn waren nur noch dunkle Wolken zu sehen, aber es blieb trocken.
Wenn man vom leichten Wind und ein paar matschigen Passagen absieht waren die äußeren Bedingungen sehr gut.

So waren auch die Leistungen unserer Läufer und Läuferinnen, alle waren zufrieden und haben ihre sich gesteckten Ziele an diesem Tag erreicht. Besonders eifrig bei der Sache war unsere jüngste Starterin, Charlyn Streuber, sie lief beim 1200m Schülerlauf mit und belegte in der W10 den 1. Platz.

Die weiteren Ergebnisse:

21,1km

Frank Streuber, 5. M45 in 1:33:03
Thomas Glade, 12. M40 in 1:39:12
Ralf Keim, 17. M40 in 1:45:22

10km

Jochen Keil, 6. M40 in 38:58
Hans Hausner, 7. M50 in 43:29
Kevin Streuber, 1. M13 in 44:37
Rosi Hausner, 1. W45 in 45:00
Dieter Schmidt, 11. M50 in 47:34
Uschi Streuber, 3. W40 in 49:55
Jürgen Ritter, 17. M45 in 1:06:06

Charly Streuber wurde beim 37. Int. Gießener Frühjahrslauf üner 1200m in der W10 mit 5:26 Minuten 1. und freut sich über die Medalle sowie die Urkunde.

Ihr Bruder Kevin hat gerade die 10 km in 44:37 gelaufen und entspannt sich jetzt beim Nintendo spielen. Auch er belegte in der M13. den 1. Platz.

 

Streuber Staffel erfolgreich

Ultramarathon in Marburg - Cappel

Am 31.03.2007 wurde in den Lahnwiesen an der Steinmühle außer einem Utra-Marathon (50 KM), einem Marathon und einem Halbmarathon auch ein 6 X 5 Kilometer Staffel-Lauf durchgeführt.

Neben der Staffel-Gesamtwertung sind Staffeln für Betriebe, Schulen und Familien gesondert gewertet worden.

An der Familienstaffel (bestehen aus mind. 3 Personen einer Familie, davon mind. 1 Pers. weiblich und 1 Pers. unter 16 Jahre) nahm die Familie Streuber mit Kevin, Uschi und Frank teil.

Nachdem jeder der "Streubers" 2 mal 5 Kilometer gelaufen war, kam Kevin als Schlussläufer nach 2 Stunden, 12 Minuten und 31 Sekunden ins Ziel.

Mit dieser Zeit konnten die "Streubers" die Wertung der Familienstaffel gewinnen.

Insgesamt kamen sie von 15 teilnehmenden Staffeln hinter den Staffeln der Behringwerke und der Philipps-Universität Marburg auf den 3. Platz.
F.S.

 

Dünsberglauf

Beim 2. Lauf des LT Biebertal hinauf zum Dünsberg, konnte sich das Orga-Team über einen großen Teilnehmerzuwachs freuen. Zum einen war das Wetter traumhaft und zum anderen hat es sich der Termin doch etwas herumgesprochen.

Der Lauf beginnt am Sportplatz Fellingshausen, verläuft überwiegend an den Ringwällen der ehemaligen Keltenstadt entlang, führt durchweg über befestigte Waldweg (6km) und ca. 4km Asphalt. Die Strecke weißt eine erhebliche Steigung von 270m Anstieg mit 5-10% Steigung auf, bergab ist die gleiche Höhendifferenz zu bewältigen.

Auf den Spuren der Kelten, sorgten Eindrucksvolle Skulpturen wie die "Eule am Eulenkopf", der Wächter am kleinen Dünsberg" und die "Mächtigen Adler" für interessante Abwechslung auf der landschaftlich sehr schönen, zugegeben bergigen Strecke.

Erfreulich war es, das über 60 Walker und Nordic -Walker am Start über 6km waren. Darunter auch Gundula Breyer-Keil, welche bei den Walkerinnen klar mit 41:46 gewonnen hat.

Beim 10km Lauf waren 120 Läufer/innen am Start, schnellster Treiser einmal mehr Jochen Keil, er belegte mit 40:38 den 3. Platz in der M40.

 



Frank Streuber lief mit 42:29 (5. Platz M45), ebenso wie Kevin der mit 45:56 die MJ gewann.

Ralf Keim kam mit 47:45 kurz vor Rosi Hausner, sie benötigte 47:51 (1.W45) ins Ziel.

 

Lauf- und Walking Treff Treis zu Gast beim TV Mainzlar

Am Sonntag, den 22. April 2007 führte der TV Mainzlar seinen 1. Nordic-Walking und Wandertag durch.

Unter dem Motto: Fit und aktiv in den Frühling durch Wald und Feld waren bei strahlendem Sonnenschein 6, 9 oder 14 km im Angebot; die Strecken konnten mit Nordic-Walking-Stöcken oder auch ohne gewalkt werden.

Eine Zeitmessung erfolgte nicht, so dass jeder in seinem eigenen Tempo die Strecke walken konnte. Start und Ziel war der Mainzlarer Sportplatz.
Hier sorgte der gastgebende Verein auch für das leibliche Wohl und sogar die DAK mit einer Ernährungsberaterin und die Industrie Apotheke Lollar waren mit einem Infostand vertreten.
So konnte man sich über gesundheitliche Themen informieren und sich seinen Blutdruck, Cholesterinspiegel oder auch den Blutzucker messen lassen.

Rund um war es eine gelungene und sehr gut organisierte Veranstaltung, die bei fast sommerlichen Temperaturen sehr viel Spaß machte.

Folgende Vertreter des Treiser Lauf- und Walkingtreff waren dabei:

Uschi David, Erika und Rudi Ehmig, Hans Hausner, Doris Heyer, Gundula und Jochen Keil, Sonja Kutscher, Margit Mehlert, Nicole und Martin Rabenau, Petra Richter, Else und Mani Richter, Simone Schreiber, Silvia und Klaus Schrott, Gundi und Wolfgang Will.

 

10 Meilen durch den Licher Wald

Ein besonderer Lauf, in unserer Umgebung sind die 10 Meilen (16095m) beim ASC Licher Wald.
Das Lauferlebnis auf einer der schönsten Waldstrecken in Hessen, so schreibt der Veranstalter und dem kann man nur zustimmen.
Perfekte Organisation zeichnet diese Veranstaltung aus und für gutes Laufwetter hatten sie auch gesorgt.
So nahmen alleine 360 Läufer/innen am Lauf über die 10 Meilen teil.
Des Weiteren gab es Schülerläufe und ein Einsteigerlauf mit Walking, auch diese Felder waren sehr gut besetzt.

Bei den Männern siegte mit 51:54 Philip Büttner aus Friedberg, der schon beim 30km Lauf in Friedberg mit einer Fabelzeit auffiel.

Die Frauenwertung gewann die noch unbekannte Gabi Schubert mit 1:10:04 aus Rödgen, von ihr wird demnächst sicher noch einiges zu erwarten sein.

Bei den Frauen wurde Rosi Hausner mit einer persönlich tollen Zeit von 1:13:06 Gesamt vierte (2. AK), dies bedeutet einen Kilometerschnitt von 4:32 Minuten.

Jochen Keil wurde im Gesamtfeld 18. und 5. in der M40, er musste dafür 3:57 pro Kilometer laufen.

Frank Streuber zeigte sich mit 1:05:02 ebenfalls in einer tollen Form.

Hans Hausner lief bis Kilometer 13 zusammen mit Rosi und gab dann noch mal richtig Gas für ihn blieb die Uhr bei 1:11:57 stehen.

Ralf Keim konnte sich über 1:13:08 freuen und hat Rosi zum Schluss noch etwas gezogen.

In sehr guter Form zeigte sich Uschi Streuber, in Begleitung von Thomas Glade. Sie konnte ihre Zeit vom letzten Jahr ganz deutlich verbessern, mit 1:18:46 wurde sie 6. in der stark besetzten W40.

Wolfgang Richter, noch ganz neu in der Wettkampfszene hatte einen schönen Lauf und konnte mit seinen 1:27:11 mehr als zufrieden sein.

Jürgen Ritter lief 1:26:55 und war zufrieden, dass er diese Distanz schon wieder laufen kann.

Von 32 Mannschaften belegte Treis I mit Jochen, Frank und Hans den 8. Platz und Treis II mit Ralf, Thomas und Jürgen den 19 Platz.

 

Wien Marathon am 29.April 2007

Nach zehn Wochen intensiven Trainings, war es endlich so weit, wir flogen nach Wien zum Marathon (Halbmarathon).
Wir das sind: Konstanze, Rosi, Uschi, Frank, Hans, Thomas als Läufer und Erika, Petra, Roland sowie Rudi als unsere Fans.

26 000 Läufer/innen machten Wien am Sonntagmorgen zur Lauf-City und feierte damit das größte Sportfest des Jahres. Teilnehmer aus 87 Nationen waren am Start und 300 000 Zuschauer säumten die Straßen.

Das Wetter war mit 17 Grad und Sonnenschein für Bestzeiten 5 Grad zu warm (sagen die Spezialisten) und der böige Wind störte den einen, der andere war dankbar für die Abkühlung.
Schlange stehen vor den Toilettenhäuschen, Kleiderbeutel abgeben und dann fordert der Sprechen die Läuferschar auf, sich in die entsprechenden Startblöcke zu begeben. Die Reichsbrücke über die Donau und die Donauinsel vor den Hochhäusern der UNO-City ist das Startgelände.

Pünktlich um 9:00 Uhr geht es los, unter Riesenjubel der Aktiven und der vielen Zuschauer setzt sich das Läuferfeld in Richtung Praterstern in Bewegung, wo es nach etwa 2,5 km auf die Hauptallee geht. Vor uns das Riesenrad, eines der Wahrzeichen Wiens.
Weiter geht es durch den Prater, über den Donaukanal und am Schwedenplatz auf den Franz-Josefs-Kai und weiter auf den Stuben-Ring.
Links sehen wir das riesige Gebäude in dem das Wirtschaftsministerium untergebracht ist und werden kurz darauf erstmals mit klassischer Musik empfangen (11km).
Wir kommen zur Oper, laufen in die Operngasse auf die Wienzeile und kommen bei km (16,5) zu einem Höhepunkt der Strecke, Schloss Schönbrunn. Weiter geht es am Westbahnhof und am Museums-Quartier vorbei zum Burgring, wo es für die Halbmarathonläufer rechts zum Ziel geht.

Dort herrscht schon eine Riesenstimmung, die Konstanze Fleck jetzt schon genießen kann. Konstanze konnte aus beruflichen Gründen nicht viel trainieren, wollte aber diese tolle Atmosphäre auch mitbekommen und lief hier ihren zweiten Halbmarathon in 2: 29:08. Sie freute sich über den schönen Lauf und das sie etwas besser war, als auf dem Rennsteig im letzten Jahr.

Für die anderen geht es weiter am Parlamentsgebäude und Burgtheater vorbei, immer wieder ertönt aus Lautsprechern klassische Musik, die von einer Trommelgruppe abgelöst wird. Wir überqueren den Donaukanal über die Friedensbrücke (km 24).
Auf der anderen Seite des Donaukanals sehen wir den markanten Ziegelbau der 1848 errichteten Roßauer-Kaserne mit den zinnengekrönten Ecktürmen.
Bei km 27 sind wir wieder auf der Schüttstraße, die wir später ein drittes Mal durchlaufen. Nach 30km erreichen wir wieder den Prater, queren die Hauptallee, haben beim Ernst-Happel Stadion einen Wendepunkt, laufen um das Lusthaus (hier wurden früher kaiserliche Feste gefeierte, heute ist es ein Cafe) und wieder auf die Schüttstraße.

Diesen Abschnitt könnte man auch "Begegnungen" nennen. Zuerst sieht man die Läufer vor einem, dann hinter einem, so trafen sich Rosi, Hans und Thomas sowie Uschi, Frank und Thomas, was sehr motivierend war.
Und nicht zu vergessen unser Fanclub mit Erika und Rudi Ehmig als auch Petra und Roland Richter die uns lautstark unterstützten. Das hat richtig gut getan. Petra konnte wegen einer Verletzung leider nicht starten.

Aber wir haben noch die letzten und schwersten Kilometer vor uns, die Trommel Gruppe versucht uns "Beine zu machen", ob's gelingt?

Wir queren wieder den Donaukanal, kommen in die Radetzkystraße (km39) wo uns viele Mensche jubelnd erwarten, weiter auf den Parkring und endlich dürfen wir durch das Burgtor auf den Heldenplatz (42,195km), viele tausend Menschen klatschen und jubeln (Gänsehautfeeling).


Jeder Läufer und jede Läuferin die am Heldenplatz ankommt hat den Marathon (Halbmarathon) geschafft und fühlt sich bestimmt wie ein ganz müder Held. Die Stimmung und die Kulisse auf dem Heldenplatz vor der Hofburg sind phantastisch, unvergleichbar und einmalig.

Gleich gibt es für alle Finisher die Medaille, eine Folie zum Umhängen und Getränke. Jeder bekommt eine Tüte mit Getränken und Obst. Obwohl man sich eigentlich nur noch hinlegen möchte, holen wir unsere Kleiderbeutel wieder ab, duschen im Bundeswehrzelt und trinken auf dem Heldenplatz unser Siegerbier. Alle Gedanken: hat man genug und richtig trainiert, hält die Wade oder das Knie, hoffentlich gehe ich nicht zu schnell an …. sind vergessen und alle freuen sich im Ziel zu sein.

Uschi Streuber lief in Begleitung von Ehemann Frank ihren ersten Marathon und war im Vorfeld sehr nervös ob sie es wirklich schaffen würde. Davon waren wir alle überzeugt! Mit 3:56:17 blieb sie klar unter der magischen vier Stundengrenze und hat von allen Treisern auf der zweiten Hälfte am wenigsten Zeit verloren, nur 2:08 Minuten. Eine ganz tolle Leistung auch von Trainer Frank.

Thomas Glade lief die erste Hälfte noch auf eine Endzeit von 3:30:00 hin, brach aber auf den letzten 7 Kilometers sehr stark ein und beendete den Lauf trotz dem mit einer klasse Zeit von 3:36:08. Es verbesserte damit seine Zeit von Frankfurt im letzten Jahr um 19 Minuten.

Rosi Hausner wollte unter 3:30 laufen, zwar waren die Beine von zu Beginn an schwer, es war ihr zu heiß aber dann kam sie doch ganz gut ins Rennen und hatte sogar Zeit gutgemacht. Es stellt sich ja immer die Frage ist das Tempo zu hoch oder schaffe ich es auch auf den letzten Kilometern das Tempo einigermaßen zu halten. Mit 3:26:29 (6. Platz in der W45) traf sie am Heldenplatz ein und freute sich riesig.

Dort saß Hans Hausner und wartete auf sie, er war ziemlich geschafft: "So schwer ist mir noch kein Marathon auf den letzten Kilometern gefallen, ich hatte das Gefühl ich gehe und jeder überholt mich". Bei einer Zeit von 3:21:17 auch nicht verwunderlich, ein wenig enttäuscht war er jedoch, gerne wäre er unter 3:20 geblieben.

Nach dem sich alle von dem anstrengenden Marathon Tag erholt hatten unternahmen wir am Montag eine Stadtrundfahrt mit Bus und Schiff. Kosteten im Cafe Sacher die berühmte Sachertorte, lecker!

Ein weiteres kulinarisches Highlight war das Abendessen beim Figlmüller, dem Schnitzellokal. Die Schnitzel waren so groß wie eine Pizza und man mußte sich beim Essen fast so anstrengen, wie beim Marathon auf den letzten Kilometern.

Am Dienstag stand Schloss Schönbrunn auf dem Programm. Nach dem wir die königlichen Gemächer bestaunt haben, ließen wir uns in der alten Schlossbäckerei erklären wie Wiener Apfelstrudel hergestellt wird. Spazierten durch den wunderschönen Park, irrten durch den Irrgarten und hatten viel Spaß. Den Abend ließen wir in einem Heurigen Lokal ausklingen und schmieden schon Pläne für den nächsten "Marathonausflug". Bevor es am Mittwoch wieder nach Hause ging, hatten wir noch etwas Zeit zum Bummeln und zur Besichtigung von Schloss Belvedere.


Ganz lieben Dank an Thomas Glade, der die Fahrt organisiert hat.

 

Radtour in den Harz

Dass wir nicht nur Laufen sondern auch klasse Rad fahren können, beschreibt Dirk Koziollek hier in seinem Bericht:

Es bedarf nur einer kurzen Überlegung und mein Mitstreiter Klaus und ich entschieden, dass wir eine etwas aufwendigere Radtour anstreben sollten. Es fiel die Entscheidung auf den Harz, besser gesagt auf die Spitze des Brockens.

Um den besseren Tourenplan in der Tasche zu haben druckten wir uns die Strecke vom Telekom Team Routenplaner aus.
Die Rucksäcke wurden mit dem Nötigsten gepackt, zur Probe noch einmal geschultert und als zu schwer eingestuft. Also noch einmal abspecken und nur das allernötigste in das Gepäck.

Am Freitag den 27.4. bestiegen wir nach einem reichlichen Frühstück unsere Rennräder und machten uns auf den Weg. Wir fuhren bei starkem Gegenwind von Treis nach Kirchhain, über Gemünden und nach 72 Km kamen die ersten bissigen Steigungen.
Alsbald fuhren wir durch Melsungen und Hessisch Lichtenau. Nach 142 Km machten wir unsere erste Übernachtung in Laudenbach. Dort mussten wir erst mal ordentlich essen und trinken.

Am zweiten Tag waren wir wieder um 8:30 auf unseren Rädern und zogen durch Witzenhausen, Heiligenstadt und Duderstadt über Bad Sachsa in den Harz ein. In Bad Sachsa machten wir einen Imbiss und diskutierten mit den Einheimischen, welcher Straßenverlauf für uns günstiger sei, wegen dem hohen Verkehrsaufkommen.

Wir entschieden uns eine alte Landstrasse über den Ort Zorge zu nehmen, um über Braunlage in die Richtung Elend zu kommen. Gesagt getan und wir zogen uns mit peinigendem Rucksack nach Elend hoch.

Dort standen wir vor einer gesperrten Straße, die uns nach Schierke bringen sollte. So wurden wir durch die Umleitung noch 22 Km zusätzlich durch den Harz geleitet bis wir nun endlich um 16:30 in Schierke ankamen.

Mit viel Glück bekamen wir das letzte Zimmer im Ort, da wir uns nicht darüber informiert hatten, dass am 29.4. die Hexennacht ist.

Die Nacht verlief diesmal nicht so erholsam, die Matratze war etwas älter und drückte ihre Spiralfedern in den angeschlagenen Rücken, das Abendbrot lag wie ein Stein im Magen.

 

Grossen-Busecker-Volkslauf


Am 06. Mai 07 fand bei sommerlichen Temperaturen der 19. Busecker Volkslauf mit Rekordbeteiligung statt. Als Grund hierfür war wohl die neue Beteiligung am New-Balance-Cup anzusehen.

Die "Treiser" waren mit 10 Startern auf den verschiedenen Distanzen vertreten. Allein Familie Streuber reiste mit 4 Personen an, was den Eindruck eines sonntäglichen Familienausfluges erweckte.

Unsere jüngste Läuferin Charlyn Streuber erreichte bei den 1000 m Schülerläufen einen sehr guten 8. Platz von insgesamt 21 Teilnehmern.

Pünktlich um 10 Uhr gab Lauftreffleiter N. Dietzler den Startschuss für die Halbmarathonis, Ralf Keim kam nach 1:43,13 Std. als 9. seiner AK von den Beuerner Fluren zurück.
In der Zwischenzeit absolvierten die 10 km-Läufer die in der ersten Hälfte stetig ansteigende Strecke.

Jochen Keil, der bis kurz vor dem Start noch taktierte, welche Distanz er laufen sollte, erreichte bereits nach 39:29 Min. als 4. der M40 (7. im Gesamtfeld), gefolgt von Frank Streuber mit 41:37 (5. M45) das Ziel.
Kevin konnte sich mit guten 45:11 im vorderen Drittel des Feldes platzieren.
Jürgen Ritter, der den Lauf locker anging, kam nach 53:52 von der Runde zurück.

Bei den Frauen belegte Rosi Hausner mit 47:02 den 2. Platz der W45, kurz dahinter Uschi Streuber mit 49:01, die nach dem anstrengenden Wien-Marathon-Wochenende von Hans Hausner begleitet wurde.
Petra Richter, die nach monatelanger Trainings- bzw. Verletzungspause erstmals wieder ins Rennen ging, war froh, nach 55:14 das Ziel ohne größere Schwierigkeiten erreicht zu haben.

 

Volkslauf in Staufenberg


Bei tollem Wetter fand am 20.05.2007 in Staufenberg der 39. Oberhessen-Volkslauf des SV Staufenberg statt. Für den TSV 05 Treis haben sich über 40 Personen als Wanderer, Walker oder Läufer an dieser Veranstaltung beteiligt. Zunächst gilt es, den vielen Wanderern und Walkern ohne Zeitnahme ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Vielen Dank den Deckerts, Richters, Kutschers, Schrödels, Kölbels, Keims und vielen anderen, die wegen fehlender Teilnehmerlisten leider nicht namentlich erwähnt sind. Sie haben dazu beigetragen, dass der TSV 05 wieder einer der teilnehmerstärksten Vereine gewesen ist. Leider wurde die Wertung der meisten Teilnehmer eines Vereins in diesem Jahr erstmals nicht mehr durchgeführt, so dass wir nicht, wie in den vergangenen Jahren, mit einem 30 Liter Fässchen Bier nach Hause fahren konnten.

Jüngste Teilnehmerin bei den Läuferinnen war Laura Glade, die über die 400 m Strecke an den Start ging. Laura kam nach nur 1:10,3 Minuten in das Ziel. Mit dieser tollen Leistung erreichte Laura von 19 Starterinnen auf den 2. Platz, Super. Über die 1.000 Meter Distanz ging Niklas Hettche an den Start. Mit einer guten Zeit von 4:03,4 Minuten konnte Niklas, der auch am Anfänger-Laufkurs von Hans Hausner teilnimmt, als 4. die Ziellinie überschreiten.

Konstanze Fleck und Roland Ehmig starteten auf der 6 KM - Strecke. Sie liefen zusammen und hatten nach 37:22 Minuten das Ziel erreicht.

Die meisten Läufer/Innen des TSV starteten auf der 10 KM - Strecke. Schnellster Treiser war diesmal Thomas Glade mit 43:58 Minuten (11. Platz M40). Nach 44:46 Minuten kam Kevin Streuber ins Ziel und wurde damit 1. in der Klasse MSB. Ralf Keim benötigte 45:36 Minuten (13. M40). Thorsten Will hatte nach 46:36 Minuten das Ziel erreicht (10. M35) und Reiner Meinel nach 49:50 Minuten (21. M40). Als erste Frau des TSV hatte Petra Richter mit einer Zeit von 50:19 Minuten den 1. Platz in ihrer AK W45 erringen können. Nach langer Verletzungspause freute sie sich umso mehr über den Erfolg. Kurz danach kamen Michael Gebhardt mit 50:25 Min. (23. M40) und Jürgen Ritter mit 52:02 Min. (15. M45) in das Ziel. 54:47 Minuten benötigte Renate Meinel (7. W35) und 3 Sekunden später kam Mechthild Glawion ins Ziel. Mechthild wurde 3. in ihrer AK W50. Anja Gebhardt wurde mit 55:59 Minuten 8. ihrer AK W35 und Eberhard Kienholz mit 57:12 Min. 12. der AK M55. Ihren ersten 10 Kilometer Lauf absolvierte die neunjährige Charlyn Streuber. Charlyn, in Begleitung von Papa Frank, benötigte 65:30 Minuten und belegte damit den 1. Platz ihrer Altersklasse WSC. Mit Charlyn, Kevin und Petra konnten immerhin 3 Pokale für Klassensiege mit nach Hause genommen werden.

Über die 30 Kilometer starteten Jochen Keil und Helge Krista für den TSV 05 Treis. Jochen kam mit einer Superzeit von 2:10:41 Stunden in das Ziel Er belegte damit von 100 Startern den 8. Gesamtplatz; in seiner stark besetzten Altersklasse M40 wurde er 5. Helge Krista wurde mit 2:37:58 Stunden insgesamt 50. (7. M35).

Alles in Allem war es wieder eine tolle Veranstaltung, auch wenn die Läufer bei den warmen Temperaturen ordentlich geschwitzt haben.

 

hr4 Walkingtag in Wetzlar

Die Stadt Wetzlar stand am Wochenende vom 12.-13. Mai ganz unter dem Motto: Walken mit hr4. Am Samstag gab es bereits einen kleinen Vorgeschmack auf den darauf folgenden "Wettkampftag". Drei verschiedene Disziplinen standen am Sonntag auf dem Programm: Distanzen von 7, 14 und 21 Kilometer lockten knapp 300 Walker nach Wetzlar.

Wir, das sind Sonja Kutscher und Simone Schreiber, wollten die Gelegenheit nutzen um am Sonntag unseren ersten Halbmarathon zu walken.
Natürlich war die Aufregung schon im Vorfeld groß, denn bisher war ein Trainingslauf über 14km unsere längste Strecke.
Pünktlich mit dem Startschuss um 12 Uhr kam auch der erste Regenschauer, wir waren trotzdem guter Dinge. Die Strecke verlief durch die malerische Altstadt von Wetzlar, vorbei an schmucken Fachwerkhäusern weiter zur Lahn und dann zurück zum Dom. Es waren für die 21km insgesamt drei Runden zu absolvieren, wobei die letzte Runde die kürzeste war.

Eigentlich hatten wir uns ein Zeitlimit von 3 Stunden gesetzt, merkten aber bald das wir schnell unterwegs waren. Sonja ließ die Füße fliegen und und zog mich mit, so konnten wir uns von den anderen Walkerinnen absetzen.

Am Ende kamen wir mit 2:41:54 Stunden glücklich aber erschöpft Hand in Hand über die Ziellinie und konnten so die ersten beiden Plätze in der Frauenwertung besetzen.

Nach kurzer Verschnaufpause bat uns dann Carsten Gohlke von hr4 auf die Bühne am Dom um uns zu beglückwünschen, wirklich ein tolles Erlebnis.

Auch kommendes Jahr soll ein hr4 Walking Tag stattfinden, wir würden uns freuen wenn dann der Lauftreff aus Treis etwas stärker vertreten wäre, es lohnt sich wirklich.

 

10. Europameisterschaften der Senioren in Regensburg

Am letzten Donnerstag begannen in Regensburg die 10. Europa- Meisterschaften der Senioren mit den 10 km Läufen, gefolgt von Cross-Staffeln und Geher Wettbewerben.

Rosi und Hans Hausner nahmen am Sonntag mit ca. 1500 anderen Athleten am Halbmarathon teil. Der größte Teil kam mit 800 Teilnehmern natürlich aus Deutschland, der Rest verteilte sich auf 27 verschiedene europäische Länder.

Das ganze war eingeschlossen in den Regensburg Marathon, mit Walken und Inliner Wettbewerben. Bei super Wetter, was für die Athleten aber viel zu warm war, wurden am Sonntag zunächst die Marathonis auf die Strecke geschickt, danach die Inlineskater.
Als diese alle wieder ins Ziel geprescht kamen wurde es für uns ernst. Alle Teilnehmer am Halbmarathon standen in ihren Nationaltrikots bereit, schon ein tolle Gefühl.

Aber schon nach 3 Kilometern merkte Rosi dass es nicht lief - zu heiß - kaputt - Quälerei - so könnte man den Lauf kurz zusammenfassen. So musste sie sich mit 1:43:35 zufrieden geben, eigentlich sollte bei diesem, doch schon besonderen Event, eine tolle Zeit rauskommen.

Für Hans lief es etwas besser, die ersten zwei Kilometer ließ er sich von dem Feld mit Top Athleten mitziehen, was natürlich zu schnell war. Danach fand er seinen eigenen Rhythmus und kam mit 1:36:40 zurück.

Alles in allem eine tolle Veranstaltung, an der man mit ein klein wenig Stolz teilgenommen hat.

 

Bestzeiten in Krofdorf

Beim 21. Volkslauf des TSV Krofdorf-Gleiberg waren trotz Regenwetter über 330 Läufer und Läuferinnen am Start über 10 km.

Vielleicht lockte die bekannter weise schnelle Strecke, bei angenehmen Lauftemperaturen gab es dann auch viele Bestzeiten zu verbuchen, so auch beim Treiser Lauftreff.

Frank Streuber knackte mit 39:29 (8. Platz in der M45) erstmals die die 40 Minutengrenze, ein klasse Ergebniss.

Kevin Streuber glänzte mit 41:04 (1.SchB) und auch Thomas Glade lief mit 42:15 ein tolles Rennen und Bestzeit.

Mit etwas Unterstützung von Hans Hausner, der als Pacemaker fungierte, schaffte Michael Gebhard mit 46:58 erstmal eine Zeit unter 50 Minuten.

Auch Wolfgang Richter (51:58), Anja Gebhardt (52:49) sowie Konstanze Fleck (58:46) liefen die schnellste Zeit über 10 km.

Unserer jüngste Charlyn Streuber, rannte in Begleitung von Mama Uschi zum zweiten Mal 10 Kilometer und verbesserte sich gleich um 10 Minuten. Mit 55:30 wurde sie 1. bei den Schülerinnen C.

Schnellster Treiser war einmal mehr Jochen Keil der mit 37:54, 29. im Gesamtfeld wurde, er verfehlte seine Bestzeit knapp.

Petra Richter lief nach langer Verletzungspause 47:05 (3.W45), Rosi benötigte 44:23 (2. W45) und Jürgen Ritter kam mit 49:54 ins Ziel.

Eine schöne und lohnende Laufveranstaltung.

 

Fronhäuser Dorflauf

Nicht wie gewohnt am Waldrand oberhalb der Schule, sondern vom Bürgerhaus aus wurde in diesem Jahr der Fronhäuser Dorflauf gestartet. Viele werden das bedauern, denn in diesem Zuge ist der Halbmarathon weggefallen, auch waren die Strecken durch den Wald bedeutend schöner, als die fünf Runden durch Fronhausen zu laufen.

Die Wanderer waren besonders enttäuscht über diese Verlegung, sie mussten auf den stark befahrenen Radwegen wandern und auf die gewohnte Verpflegungsstelle warteten sie vergeblich. Es wanderten Adolf Keim, Heike und Wilhelm Lemp, Heidi und Kurt Schrödel, sowie Achim Kutscher.


Zum Schluss schickte man ca. 20 Walker/innen auf den Rundkurs, obwohl es anfing zu Regnen sind alle 3 Runden (6km) gewalkt.
Auf den Zieleinlauf der Walker wurde nicht gewartet, es war schon alles abgebaut, keiner schenkte den Walkern mehr Beachtung. Kein schöner Zug, denn auch sie haben Startgeld bezahlt.
Mit dabei war: Simone Schreiber, Sonja Kutscher, Heike Hupel, Elke Koziollek, Karl-Ludwig Hildebrand, Ellen Prenger-Bernighoff, Nicole und Martin Rabenau.
Im Bereich Walking und Wandern muß sich der Veranstalter etwas einfallen lassen, sonst wird da wohl keiner mehr starten.


Unsere jüngste Teilnehmerin war diesmal Chantal Kalbfleisch, welche am Bambinilauf über 300m teilgenommen hat, während Papa Götz die 10km in 50:27 rannte.


Mit 26 Läufer/innen Treiser Rekord über 10km

Die neue 10km Strecke ist amtlich vermessen und es müssen nunmehr fünf Runden gelaufen werden. Im Start und Zielbereich wird man durch den Wendepunkt immer wieder aus dem Laufrhythmus gebracht, was die eine oder andere Sekunde kostet. Die hohen Temperaturen taten ihr übriges, so waren die Zeiten durchweg zwei Minuten schlechter als in Krofdorf.

Pech hatten Hans Hausner und Eberhard Kienholz die wegen Muskelproblemen aufgeben mussten. Laura Glade wurde im Gedränge des Schülerlaufes leicht Verletzt und konnte nicht durchlaufen.


Hier die Ergebnisse:

Streuber Charlyn 58:50 A Jugend 2. Platz
Streuber Frank 58:57
Meinel Renate 55:34
Gebhard Anja 57:07
Schubert Gaby 46:57
Streuber Uschi 49:41
Hermann Bettina 52:03
Fleck Konstanze 1.00:04
Wieczorek Silvia 1.01:02
Hausner Rosi 46:15 (2. W45)
Richter Petra 48:49 (3. W45)
Glawion Mechthild 54:44 (3. Platz W50)
Streuber Kevin 43:55 (1. Platz A Jugend)
Keil Jochen 42:27
Glade Thomas 44:40
Keim Ralf 48:45
Gebhard Michael 50:16
Meinel Reiner 52:19
Richter Wolfgang 55:41
Michael Römer 50:05
Schreiber Steffen 51:56
Ritter Jürgen 1.00:05
Schmidt Dieter 47:34



Bei der Mannschaftswertung gewannen die Damen mit Hausner, Schubert, Richter den 2. Platz und mit Streuber Ursula Hermann, Glawion den 3. Platz.
Auf den 5. Rang kamen Meinel, Gebhard, Streuber Charlyn.

Die Männer belegten, bei starker Konkurrenz, mit Keil, Streuber Kevin, Glade den 10. Platz.

Mit 57 Teilnehmern stellten wir wieder die größte Gruppe, was mit 50l Bier belohnt wurde. Unterstützt wurden wir noch von Bettina Herrmann und 13 ihrer Schüler, welche ab und an bei uns mittrainieren.

Breznikar Ben 46:17
Harhoff Laurentius 51:31
Hoffamnn Mark 53:47
Schäfer Kai Uwe 57:08
Ribbe Robin57:13
Thuma Paul 59:40
Herpichböhm William 1:05:02
Abel Michael 47:46
Mammitzsch Robert 54:26
Spahn Julian 1:05:03
Jurasek Toschka 1:05:04


Schüler A 1000m

Russler Sven 2. Platz miz 5:15

Schüler C 500m

Hermann Guido 4:38


Ganz herzlichen Dank an alle die an diesem heißen Sonntag in Fronhausen dabei waren und unseren Lauf-und Walkingtreff vertreten haben.

 

ahrt nach Willingen

Aus sieben wurden 50 stand, auf der Homepage des Willinger Panoramalaufes zu lesen.
Nachdem wir im letzten Jahr mit 7 Teilnehmern in Willingen beim 1. Panoramalauf waren und es uns so gut gefallen hat wurde in diesem Jahr eine Vereinsfahrt zum 2. Willinger Panoramalauf unternommen.

Pünktlich um 7:00 Uhr ging es in Treis los unterwegs wurden noch Reiner und Michael eingesammelt. In Willingen angekommen holten die Läufer/innen und Wanderer die Startunterlagen ab.

Und schon machte sich unsere große Wandergruppe auf den 10km langen Weg.
Dies und vieles mehr wurde dann gleich von Fotoreporter Eberhard und Assistentin Carola festgehalten.

Um 10:00 Uhr wurde es für Rosi und Hans Hausner ernst, sie hatten sich wie im Jahr zuvor für die 33km und ca. 825 Höhenmeter entschieden.
Ganz so schwer hatten sie die Strecke, welche teilweise als Crossstrecke zu bezeichnen ist nicht mehr in Erinnerung.
Aber die wunderschöne abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft Landschaft des Naturparks Diemelsee und des Hochsauerlandes lenkten teilweise von der Anstrengung ab.
Zwar vier Minuten langsamer als im letzten Jahr, aber doch ganz zufrieden kamen beide nach 2:52:19 ins Ziel. Rosi wurde damit zweite Frau und Hans landete auf dem 3. Platz in der M50.

Auch die 22km Strecke hat es in sich, hier sind ca.550 Höhenmeter zu bewältigen und ist ebenso mit Crosseinlagen gespickt.

Götz Kalbfleisch suchte sich bei seinem zweiten Volkslauf überhaupt, der erste war eine Woche zuvor in Fronhausen, gleich diese schwere Strecke aus. Unter zwei Stunden wollte er bleiben und hat dies mit 1:58:37 auch geschafft.

Auch Steffen Schreiber hatte sich das bei seinem ersten Halbmarathon vorgenommen, unterwegs sah es nicht so aus, als würde es sein Ziel realisieren können, aber mit 1:59:14 schaffte er es dann doch noch.

Wolfgang Richter und Michael Römer verpassten die zwei Stundengrenze mit 2:03:06 und 2:03:30 nur ganz knapp waren aber mit ihrem Lauf super zufrieden.

Thomas Glade wurde 50. im Gesamtfeld, mit einer tollen Zeit von 1:42: 33.

Als Gesamt 13. und 2. der M40 erreichter Jochen Keil als schnellster Treiser mit 1:29.41 das Ziel.

Petra Richter die nach langer Verletzungspause endlich wieder länger laufen kann, wurde mit 1:55.15 in der W45 3. und von 60 Teilnehmerinnen 17.

Die 10km Strecke hatte es auch in sich und man tat gut daran sich seine Kräfte einzuteilen.
Ihren ersten Wettkampf lief Evelyn Kalbfleich-Pohlner, für sie wurden 1:09.04 gestoppt und sie war froh dass sie so gut durchgekommen ist. Die Massage, welche im Ziel kostenlos angeboten wurde, und Relaxen im Lagunenbad mit Ehemann Götz rundeten diesen tollen Lauf noch ab.

Konstanze Fleck wurde von Michael Preissig begleitet, für sie blieb die Uhr bei 1:04.09 stehen.

Anja Gebhard ärgerte sich etwas, sie bekam unterwegs Seitenstechen und mußte das Tempo etwas rausnehmen. Mit 59:49 blieb sie noch unter einer Stunde. Ehemann Michael war etwas schneller für ihn wurden 54:37 gestoppt.

Charlyn Streuber wurde von Mama Uschi begleitet und lief tolle 57:03.

Kevin Streuber wurde 9. im Gesamtfeld und 1. MJB mit einer Wahnsinns Zeit von 43:36, da hatte auch Papa Frank keine Chance, aber auch er wurde mit 45:32 1. seiner Altersklasse. Reiner Meinel, der im Moment wenig trainieren kann war mit seinen 50: 52 und dem schönen Tag sehr zufrieden.

Unsere vielen Wanderer kamen gar nicht richtig zum Wandern, den sie fungierten als unsere besten Fans und als Fotografen. Ganz herzlichen Dank, eure Anfeuerungsrufe haben die Läufer/innen dankbar angenommen und sehr motiviert, ihr könnt immer mitfahren.


Jeder Teilnehmer erhielt ein T-Shirt und ein Glas im Ziel.

Bundestrainer Jochen Behle, war wieder mit seiner Skilanglauf-Nationalmannschaft am Start. So konnten Einige ihre Ausdauer mit Tobias Angerer oder Rene Sommerfeld testen.

Eine kleine Marathonmesse, tolles Wetter und eine stimmungsvolle Siegerehrung rundeten diese Laufveranstaltung ab.

Einige unsere großen und kleinen Kinder rasten am Nachmittag die Sommerrodelbahn hinunter, während andere mit dem Sessellift zum Ettelsbergturm hinauffuhren.

Sogar die Pferdefans kamen auf ihre Kosten, denn gerade an diesem Wochenende fand ein großes Turnier statt.

Bei Don Camillo, einer früheren Kirche welche zur Gaststätte umgebaut wurde, gab es Windbeutel und andere Leckereien.

Zum Abschluss ging's noch ins Willinger Brauhaus, wo das helle und besonders dunkle Bier getestet wurde.

Alles in allem ein schöner Tagesausflug, den man wiederholen könnte, so war zu hören.

 

Starkes Treiser Lauf- und Walkingtreff-Team in Eberstadt

Der TuS Eberstadt konnte bei seinem 17. Eberstädter Dorflauf in diesem Jahr fast doppelt so viele Teilnehmer begrüßen. Das lag wohl daran, dass sie zum erstem Mal beim New-Balance-Sport-Bahnhof-Cup (vorher Rono Cup) dabei sind. Leider dauerte die Auswertung für den 10km Lauf auch doppelt so lange, aber das tat der gemütlichen und sonst gut organisierten Veranstaltung in Eberstadt keinen Abbruch. Die Dorfbewohner feuerten die Läufer/innen auf den 4 1/2 Runden kräftig an. Sogar eine Erfrischungsstation wurde von einem älteren Ehepaar mit Enkelkindern aufgestellt, was von den Sportlern dankbar angenommen wurde.
Die ganze Woche war das Wetter eher kühl, aber pünktlich zum Laufbeginn verschwanden die Wolken und die Sonne gab auch um 18:00 Uhr noch alles. So kamen die Läufer/innen, wie in jedem Jahr kräftig ins Schwitzen auf dem Rundkurs durch Eberstadt. Teilweise hatte man auch das Gefühl den vielen Bauern, die mitten in der Ernte waren im Weg herumzulaufen. Beim 5km Lauf waren fast 80 Teilnehmer, darunter 38 aus Butzbach und beim 10er beendeten den Lauf 198 Sportler, darunter auch 17 Treiser.
Die Jüngsten waren die größten, Charlyn Streuber wurde von Papa Frank begleitet und belegte mit 51:17 in der F Jugend den 3. Platz. Ihr Bruder Kevin wurde in der M Jugend hinter Nicola Krug vom SV Staufenberg mit 46:54 Zweiter. Leider bekam er Wadenkrämpfe und musste die zweite Hälfte langsamer laufen.
Marc Schmidt wurde in der M20 mit 53:17 ebenfalls Zweiter.
Rosi Hausner belegte in der W45 mit 45:48 vor Petra Richter den zweiten Platz, sie wurde mit 47:24 Dritte. Konstanze Fleck hatte keinen guten Tag, sie wechselte frühzeitig ins Feld der Zuschauer und feuert uns kräftig an.
Ursula Streuber hatte starke Konkurrenz in der W40, sie wurde mit 48:19 Fünfte.
Super lief mal wieder Jochen Keil er wurde mit 38:35 im Gesamtfeld 12. und in der M40 belegte er den 6. Platz. Thomas Glade lief genau 43:00 und ärgerte sich schon ein klein wenig eine 42er Zeit so knapp verfehlt zu haben.
Dann kam schon Stefan Demes, er benötigte 47:41, Ralf Keim kam mit 48:19 ins Ziel. Auch Wolfgang Richter war froh den Anstieg zum Ziel, welchen man 5-mal hoch musste, geschafft zu haben, für ihn blieb die Uhr bei 55:10 stehen.
In der M 45 starteten Steffen Schreiber, er verfehlte die 50 Minuten Grenze nur um 33 Sekunden. Jürgen Ritter lief 53:40. Hans Hausner noch etwas von Verletzung geplagt war mit seinen 45:27 ganz zufrieden und auch Dieter Schmidt freute sich über 46:56, beide starten in der M50.
Eine schöne Laufveranstaltung in einem rührigen Dorf, mit anspruchsvoller Strecke. Nächster New-Balance-Sport-Bahnhof Lauf ist am 28.07.07 in Biedenkopf.

 

Lollarer Triathlon am 7. Juli 2007

Am ersten Lollarer Triathlon am 7.Juli 2007 nahmen vom Lauftreff Treis Gundula Breyer-Keil und Silvia Wieczorek teil. Beide hatten sich für die anderen Disziplinen noch je zwei Mitstreiter mitgebracht.
Es mussten 200 m geschwommen werden, danach 12 km Rad gefahren und schließlich noch 2,5 km gelaufen werden.
Gundula startete bei den Schwimmern, und war selbst darüber erstaunt wie zügig das noch ging. Die Radfahrer mussten vom Beckenrand erst mal ziemlich weit laufen, bis sie auf ihre Räder springen konnten, um dann zweimal den Lollarer Kopf zu erklimmen. Sie sahen im Ziel auch entsprechend aus. Schließlich machten sich die Läufer auf ihren Weg, und versuchten noch herauszuholen was ging. Unter ihnen startete auch Silvia. Sie war mit ihrer Leistung nicht so ganz zufrieden, und meinte als sie warmgelaufen war, wäre sie ja bereits schon im Ziel gewesen.
Gundula erreichte mit ihrem Team in einer Zeit von 0:42:53 den 2. Platz nach dem Team der freiwilligen Feuerwehr (0:40:47). Silvia und ihre Mannschaft kamen mit 0:46:33 als 4. ins Ziel.
Insgesamt hat die Veranstaltung viel Spaß gemacht, es herrschte eine gute Stimmung. Die Durchführung der Wettkämpfe war prima organisiert. Leider gab es aber organisatorisch sonst einige Probleme. So kam Gundula z.B. nicht in den Genuss auf dem Treppchen des 2.Platzes zu stehen und den Pokal in Empfang zu nehmen, da die Siegerehrung kurzerhand von 20 Uhr auf den Nachmittag vorgezogen worden war, ohne dass dies richtig bekannt gegeben worden war, schade.
Trotzdem machen wir nächstes Jahr sicher wieder mit, wäre schön wenn noch mehr Treiser dabei wären.

 

Lauf-Festival in Harsefeld

Cirka 30 Kilometer westlich von Hamburg liegt Harsefeld.
Dort fand am 14.07.2007 das 2. Harsefelder Lauf- und Straßenfestival statt.

Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden von 15:00 bis 24:00 Uhr Live-Musik dargeboten, Straßenmusiker und -künstler mischten sich unter die Zuschauer, es gab eine Fitness-Meile und vieles mehr.

Neben diesem ganzen Trubel fand das 2. Lauf-Festival statt, bei dem Strecken über 2.300 Meter (Schüler), 5.600 m und 10.500 m angeboten wurden.

Da die 4 Streubers nicht weit von Harsefeld ihren Urlaub verbrachten, entschlossen sie sich kurzerhand an diesem Lauf-Festival teilzunehmen.

Neben 44 weiteren Läufer/innen nahmen auch Kevin und Charlyn am Schülerlauf über 2.300 Meter teil. Nachdem Kevin einen Großteil der Strecke an 2. Stelle platziert war, konnte er sich auf dem letzten Kilometer durchsetzen und diesen Lauf mit einer Zeit von 7:58 Minuten gewinnen.

Auch Charlyn lief ein tolles Rennen. Sie wurde mit einer Zeit von 9:58 Minuten 2. in ihrer Altersklasse "Schülerinnen C" und 3. in der Gesamtwertung der Mädchen. Frank und Uschi mussten die etwas erweiterte Schülerlaufstrecke insgesamt 4-mal durchlaufen. Sie freuten sich mit den anderen Läufer/innen über die anfeuernden Rufe des zahlreichen Publikums.

Die Strecke über 10.500 Meter durch den schönen Ort mit Klosterpark und -wald wurde von Frank in 47:20 Minuten bewältigt. Damit wurde er 2. in seiner AK M 45 und 10. in der Gesamtwertung.

Uschi tat sich bei der Hitze wieder etwas schwer, sie benötigte 54:35 Minuten. Mit dieser Zeit wurde sie trotzdem noch 2. in ihrer AK W 40 und 3. in der Gesamtwertung der Frauen. Nachdem um 21:00 Uhr die letzten Siegerehrungen auf der großen Bühne in der Marktstraße durchgeführt worden war, konnten die 4 Streubers mit 2 Pokalen und 3 Medaillen die Rückreise an ihren Urlaubsort antreten. U.St.

 

Biedenköpper Stadtlauf

Zum 6. Mal und das erste mal beim New- Balance -Sport- Bahnhof -Cup dabei, veranstaltete am vergangenen Samstag der FV 1913 Wallau den Biedenköpper Stadtlauf.

Die flache und vermessene Strecke ist ein Rundkurs um den schönen Marktplatz in Biedenkopf.
Zehn Runden waren, angefeuert von dem vielen begeisterten Zuschauern zu laufen. Darunter auch Marina Richter und Töchterchen, sowie Gregor, Tom und Kevin unsere jüngsten Fans.

Der Treiser Lauf- und Walkingtreff war wieder sehr stark vertreten, was sogar dem Streckensprecher auffiel.
Der Start verzögerte sich etwas, weil der Veranstalter mit den vielen Nachmeldern nicht nachkam, aber sonst war alles gut organisiert.
Die Temperaturen waren angenehm, so stand einem schönen Lauf nichts im Wege.


Ergebnisse aus Treiser Sicht:

Mit Couch Hans Hausner und einer Endzeit von 48:34, schaffte Steffen Schreiber sein Ziel endlich unter 50 Minuten zu laufen.

Steffen Demes lief mit 44:55 persönliche Bestzeit und auch Dieter Schmidt blieb mit 44:22 unter 45 Minuten, was sein Ziel war.

Gabi Schubert hatte wie Rosi Hausner Probleme mit der Luft, beide fanden nicht gut ins Rennen, waren aber dann mit 45:33 (3.Platz W40) und mit 45:13 (1. Platz in der W45) noch ganz zufrieden.

Konstanze Fleck wurde von Jürgen Ritter begleitet und blieb mit 58:51 deutlich unter einer Stunde.

Unter 40 Minuten kam Jochen Keil er wurde 5. in der M40 mit einer tollen Zeit von 38:45, gefolgt von Dirk Dick, für ihn blieb die Uhr bei 39:47 stehen.

Achim Mühlhans lief nach seiner Verletzung gute 42:56, Wolfgang Richter spulte die 10 Runden in 54:49 ab und Michael Römer freute sich über seine 47:39.

Die Siegerehrung fand am Marktplatz statt, wo man noch gemütlich bei einem Bier und Bratwurst zusammen saß. Eine ganz nette Veranstaltung, welche durch den New-Balance-Sport-Bahnhof-Cup einiges an Zuwachs bekam. Ein kleines Manko ist schon die weite Fahrt nach Biedenkopf.
R.H.

 

Am Freitag den 13ten Juli drei Bestzeiten im Halbmarathon!

Im Rahmen des Marburger Nachtmarathons findet auch ein Halbmarathon statt, der mit ca. 1000 gezeiteden Läufern, darunter 6 Läufer/innen des Treiser Lauf- und Walkingtreffs, den Marathon mit knapp 200 Teilnehmern deutlich übertrifft. Gestartet wird auf dem historischen Marktplatz der sich in der Oberstadt befindet, man läuft somit auf dem ersten Kilometer bergab. Unten angekommen geht es auf breiten Straßen durch Marburg in Richtung Wehrda, nach dem Überqueren der Lahn verläuft die Strecke auf Radwegen in Richtung Unisportplatz, auf dem sich auch das Ziel befindet. Dort angekommen hat man ca.11km hinter sich. Nun folgt noch eine Schleife nach Cappel und zurück, diesen Streckenabschnitt müssen die Marathonis noch zweimal durchlaufen. Nach der verregneten Woche stiegen die Temperaturen im Laufe des Freitags an, die Sonne kam nun öfters zum Vorschein und ein Gewitter, welches zwei Stunden vorm Start noch herunter kam, ließ die Luftfeuchtigkeit nochmals ansteigen.
Trotz dieser nicht optimalen Voraussetzungen konnten drei persönliche Bestzeiten erzielt werden.
Petra Richter lief, nach anfänglich zwei schnellen Kilometern, ein konstant starkes Rennen und erreichte nach 1:44:04 das Ziel. Diese Zeit bedeutete persönliche Bestzeit und brachte ihr den 2. Platz in der W45 ein.
Seine zur Zeit ausgezeichnete Form bewies Thomas Glade, er benötigte für die 21,1 km 1:35:50. Thomas erreichte seine Zielzeit auf den Punkt und wurde mit der persönlichen Bestzeit belohnt.
Ebenfalls Bestzeit lief Konstanze Fleck, sie läuft im Training solche Strecken normalerweise nicht, somit kann sie sich über die erzielten 2:18:11 noch mehr freuen.
Michael Römer benötigte in "neuen Schuhen" 1:51:45 und war nach dem Lauf mit dieser Zeit zufrieden, zeigt sie doch seine ansteigende Form.
Für Jürgen Ritter soll die 2:05:47 seine letzte Halbmarathonzeit gewesen sein! Was er aber evtl. noch einmal überdenkt.
Eine 1:34:13 benötigte Jochen Keil, er kam mit den äußeren Bedingungen nicht zurecht und musste sein Tempo auf den letzten 10km deutlich reduzieren.
J.K.

 

Rund um den Dornkopf in Hungen-Langd

Der SV Blau Weiß Langd, veranstaltete am Sonntag zum 10. Mal seinen Lauf um den Dornkopf.

Leider meinte es der Wettergott nicht so gut an diesem Sonntagmorgen, es war recht frisch und regnete leicht, für die Läufer/innen ja nicht ganz so schlimm. Die Zuschauer fanden es wahrscheinlich weniger angenehm. Aber es waren trotzdem 110 Sportler gekommen um an diesem Lauf teilzunehmen.

Walker, Einsteiger (5km) und der 10er wurden gleichzeitig gestartet. Schon gleich setzte sich Oliver Ott vom TSV Krofdorf-Gleiberg an die Spitze und gewann denn Lauf souverän in 37:35.
Bei den Frauen gewann Rosi Hausner mit 47:56.
Thomas Glade, bei dem an diesen morgen keine rechte Wettkampstimmung aufkam lief 45:26 und wurde 5. in der M40.
Jochen Keil wurde mit 40:11 im Gesamtfeld 5. und 2. in der gleichen AK.
Hans Hausner hatte wie Rosi und Jochen noch den Lauf von Biedenkopf in den Beinen und war mit 45:58 ganz zufrieden.

Konstanze Fleck nahm am Einsteigerlauf über 5km teil, auch sie lief am Abend zuvor in Biedenkopf die 10km, wurde mit 32:39 2. bei den Frauen. Der Lohn war ihr erster "Laufpokal".

Eine kleine aber schöne Veranstaltung mit einem sehr bemühten und freundlichen Organisationsteam.

 

Hitzelauf in Goßfelden

Der 14. Brückenlauf und gleichzeitig vorletzter Lauf im New Balance Sport Bahnhof Cup, des TV 1906 Goßfelden am letzten Samstag, war wieder einmal ein wahrer Hitzelauf. Die meisten der 14 Läufe, wie sollte es im August auch sein, wurden unter diesen Bedingungen ausgetragen.
Seit dem letzten Jahr ist der Rundkurs, welcher dreimal zu durchlaufen ist, amtlich vermessen und ist somit bestenlistenfähig.
Die Strecke lässt eigentlich vom völlig flachen Profil her schnelle Zeiten zu und hat nur wenige enge Kurven. Von der Lahnfelshalle, in deren Bereich sich Start und Ziel befinden, geht es erst einmal hinaus ins freie Feld. Im benachbarten Sarnau warten die ersten Zuschauer und feuern die Läufer an. Überhaupt nehmen die Anwohner immer regen Anteil, reichen bei Bedarf Getränke und der ein oder andere nutzt den Gartenschlauch, um die Läufer zu erfrischen. Für die größte Dusche sorgte aber wieder einmal die Freiwillige Feuerwehr, die mittels großem Tankfahrzeug und Spritze in Sarnau für eine riesige Wasserfontäne sorgte. Was von den Läufern/innen dankbar angenommen wurde. Aber auch der Veranstalter hatte vorbildlich für Erfrischung gesorgt. Mehrere Getränkestationen, die sehr gut bestückt waren, verteilten sich auf die Runde. Kurzfristig hatte das Team um Lauftreffchef Jürgen Wendt noch für alle Teilnehmer Schwämme besorgt, die an zahlreichen Wannenstationen immer wieder mit Wasser "aufgefüllt" werden konnten. Vor dem Hauptlauf fanden Schülerläufe, der Einsteigerlauf statt und auch die Inliner kamen auf ihre Kosten. Etwas verspätet um 18:45 Uhr wurden die 10 km Läufer/innen auf die Strecke geschickt. Abgekühlt hat es bis dahin noch nicht, so kamen alle ganz schön ins Schwitzen. 220 Athleten waren am Start, darunter viele Topläufer/innen. Aus Treiser Sicht lief Konstanze Fleck mit Pacemaker Jürgen Ritter in 58:16 persönliche Bestzeit. Hans Hausner, der gerade von der Arbeit kam, wollte es etwas ruhiger angehen lassen, er lief 48:53 und kurz danach kam Michael Römer mit 48:53 ins Ziel. Rosi Hausner benötigte 46:48 (1. W45) und musste diesmal Gaby Schubert vorbei ziehen lassen, sie beendete das Rennen mit 45:25 (3. W40) Ein tolles Rennen lief Thomas Glade, er finischte mit 42:26 und schnellster Treiser, wie sollte es sein, war Jochen Keil mit tollen 39:12 und den 6. Platz in der stark besetzten M40.

 

Biathlon mit anschließender Grillfeier

Zu unserer traditionellen Grillfeier trafen wir uns am 18.08.07 am Allendorfer Schützenhaus. Dort sollte vor dem gemütlichen Beisammensein ein Biathlon der Läufer und Walker absolviert werden.

Nachdem Michael Römer als Organisator des sportlichen Teiles dieser Veranstaltung vor Beginn ausführliche Instruktionen für alle Teilnehmer gab, ging es in 4er bzw. 6er-Gruppen an den Start.

Der Ablauf gestaltete sich folgendermaßen:

Läufer
800 m laufen - 5 x schießen - 800 m laufen - 5 x schießen - 800 m laufen

Walker
800 m laufen - 5 x schießen - 800 m laufen

Außerdem war für jede "Fahrkarte", das heißt kein Treffer im schwarzen Bereich der Zielscheibe, eine Strafrunde von ca. 200 Metern fällig. Es gab keinen Teilnehmer, der nicht mit mindestens einer solchen Runde im Ziel ankam.

Da die Laufstrecke doch einige "Höhenmeter" beinhaltete, waren hinterher alle ganz schön geschafft.

Der Wettkampf hat allen Sportlern riesigen Spaß gemacht und auch die Zuschauer waren voll und ganz bei der Sache und feuerten die Biathleten kräftig an.

Den Abschluss bildete dann noch das Schießen mit der Armbrust auf die Ehrenscheibe. Hier ging Frank Streuber mit einem gezielten Treffer schnell in Führung, dicht gefolgt von Erna Vogel, Nicole Rabenau und Uschi David.

Danach konnten alle bei leckeren Salaten, saftigen Steaks, köstlichem Nachtisch, Kaffee und hausgemachtem Kuchen diese schöne Veranstaltung ausklingen lassen.
P.R.

 

Neuer Tisch

Vor etwa eineinhalb Jahren wurde am Mittwochs-Treffpunkt, Lumdabrücke Richtung Mainzlar, der Platz von Gestrüpp und Unkraut befreit.
Ein Blumenkübel, drei Bänke und ein großer Holztisch wurden aufgestellt.
Je eine Bank wurde vom Obst- und Gartenbauverein sowie den Vogelverein gestiftet.
Der Platz wird von Rosi und Hans Hausner in Ordnung gehalten, wenn das Unkraut überhand nimmt.

Leider wurde Anfang Juli der Tisch entwendet.

Aber so sollte es nicht bleiben, so bat Lauftreffleiter Hans Joachim Hausner, Kurt Goss und Otto Pfeiffer eine neue Tischplatte zu bauen, was die beiden gleich in die Tat umsetzten.
Hierfür ganz herzlichen Dank!
Der Fuß wurde von Lauftreffleiter Hans Hausner aus Eisen hergestellt und letztlich einbetoniert.
Ebenso wurden die Bänke mit Ketten befestigt. Herzlichen Dank den Helfern Werner Wallenfels, Mani Richter, Stefan Demes und Willi Heyer.

Nun können seit einer Woche nicht nur Läufer und Walker die Tischgruppe nutzen, auch Spaziergänger und Radfahrer, welche dort sehr oft vorbeikommen, können hier eine gemütliche Pause einlegen.

 

Treiser Läufer bei "Rhine-on-Skates"

Was ist Rhine-on-Skates?

Rhine-on-Skates ist eine geführte Tagestour auf Inlineskates durch die imposante Landschaft des UNESCO-Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal, die 2007 zum 5. Mal stattfand. Sie ist eine der größten und längsten Inline-Tagestouren Europas.

Die Gesamtstrecke beträgt ca. 135 km bei ca. 20 km/h, wobei weniger konditionsstarke Skater dank der günstigen Verkehrsinfrastruktur im Mittelrheintal (mehrere Rheinfähren; zahlreiche Bahnhöfe auf beiden Rheinseiten) auch "abkürzen" können. 2007 gab es wieder 4 Etappen: Start in Bingen, Verpflegungspause in St. Goar, Mittagspause in Koblenz, Verpflegungspause in St. Goarshausen, Ziel mit Abschlussparty in Rüdesheim. (Quelle: http://www.rhine-on-skates.de)

Diesen Event hatten wir, Gabi Hensel & Steffen Schreiber, uns dieses Jahr als Höhepunkt unserer Skateausflüge ausgesucht. Nachdem wir bereits auf der "hr3-Inlinetour" Tagesetappen von 50 und 70km absolviert hatten fühlten wir uns fit für die große Herausforderung.

Also ging es am 25.08.2007 morgens 6.30 Uhr in Treis auf die Reise. 130Km mit dem Auto bis Rüdeheim, da kamen die ersten Zweifel ob man so eine Strecke auf Inlinern bewältigen kann. In Rüdesheim angekommen hieß es Parkplatz suchen, dann die Inliner an und los zur Fähre, der Start war ja in Bingen angesetzt. Jetzt noch schnell die Anmeldung beim Veranstalter und ein letztes Durchschnaufen, dann ging es gegen 9.45 Uhr auf die Strecke.

Wunderschönes Sommerwetter, eine Traumlandschaft direkt am Rhein und ca. 1200 Skater, das setzt ungeahnte Kräfte frei. Doch bereits nach 20-30km wird klar dass man diese Kraft gut aufteilen muß, das Tempo ist zügig, es wird nicht gestoppt, die Sonne brennt. Vom Rhein weht zum Glück eine frische Brise, das macht's erträglich.

Mit nur einer Wasserpause geht es 60km bis nach Koblenz, im dortigen Fussballstadion ist eine Stunde Mittagspause angesetzt. Es gibt die obligatorischen Nudeln, der Körper braucht Nachschub. Jetzt wird uns bewusst: Wir haben noch nicht mal die Hälfte der Strecke geschafft! Also ausruhen, viel Trinken und positiv denken. Wir haben immer noch Spaß an der Sache.

Nach der Pause weiter durch Koblenz auf die andere Seite des Flusses, dann ein längerer Anstieg. Alle stöhnen am Berg, es ist heiß, aber wir wissen dass es der letzte größere Hügel ist. Ab jetzt macht sich unser regelmäßiges Lauftraining im Lauftreff Treis bemerkbar.

Man hat durch das Laufen gelernt die Kräfte einzuteilen und erste Warnsignale des Körpers zu bemerken. Also ruhig bleiben, Windschatten fahren, Tempo drosseln. Langsam kommen die Schmerzen. Gabi fährt scheinbar unbeeindruckt irgendwo vor mir. Auf dem Weg nach St.Goarshausen zur Wasserpause, ca. 100km sind gefahren, verlässt mich plötzlich die Kraft.

Eine Druckstelle am Knöchel macht mir zusätzlich zu schaffen, ich denke an Aufgabe. Dann endlich Pause, ich fasse neuen Mut. Gabi motiviert mich, ist wie immer topfit, die härteste Skaterin im Lumdatal!

Noch 38km, wir wollen unbedingt durchhalten. Das Ziel vor Augen läuft es plötzlich rund, wir fahren zügig, genießen fast schon die letzten Kilometer, die Schmerzen sind vorerst vergessen. Gegen 20.15 Uhr erreichen wir den Zielort Rüdesheim, erschöpft aber glücklich. Wir haben es geschafft, 135km liegen hinter uns, unglaublich!

Jetzt noch bei der Abschlussparty die berühmte "Rennwurst" gegessen, dann wird es Zeit zum Aufbruch. Gegen 22.15 Uhr erreichen wir Treis, die Beine sind bleischwer, ich will nur noch duschen und ins Bett.

Ein langer und anstrengender Tag war es für uns, trotzdem wunderschön und ein bleibendes Erlebnis. Wer 2008 gern mitfahren würde kann sich gern beim Lauf- und Walkingtreff Treis melden, es lohnt sich!

Unser Fazit: "Rhine-on-Skates" ist ein Erlebnis der Extraklasse für alle skatebegeisterten Langstreckler und eine Herausforderung der besonderen Art.

Im August 2008 ist es wieder soweit, dann heißt es erneut: Skaten soweit Du kannst! Wir freuen uns schon heute darauf!

Steffen Schreiber

 

6. Heuchelheimer Mitternachtslauf

Eine Laufveranstaltung ganz besonderer Art und wohl auch einmalig in der Umgebung, ist der Mitternachtslauf, ausgerichtet vom TSF Heuchelheim.

Nicht nur der fast Vollmond schien hell, viele hundert Lichter, Fackeln und Lichterketten erleuchteten den 2,5km langen Rundkurs in Heuchelheims Mitte. Viele Anwohner haben sich zu Gartenpartys zusammengetan und feuerten die Läufer/innen lautstark an. Man merkt hier deutlich, dass die Anwohner hinter ihrem Lauf stehen und diesen so unterstützen, auch noch um Mitternacht.

Im Start und Zielbereich standen die Zuschauer sogar in Zweierreihen um die Läufer/innen anzufeuern. Profi Streckensprecher Arthur Schmidt, tat sein übriges dazu. Er kennt sich in der Szene super gut aus und weiß immer etwas zu berichten, bekannt ist er auch für seine flotten Sprüche, welche ihm wohl nie ausgehen.

Die Sambagruppe "Bloco Baiano" sorgte ebenfalls für tolle Stimmung.

Unter Volksfeststimmung wurden zunächst die Bambinis und dann die Schüler auf die Strecke geschickt und beim Zieleinlauf groß gefeiert.

Kevin Streuber konnte den Schülerlauf über 1200m in 4:14:3 klar für sich entscheiden.

Am Jedermannslauf über 5km nahm Konstanze Fleck teil. Fast 100 Starter konnte der Veranstalter verbuchen, ein deutlicher Zuwachs und Konstanze konnte sich mit 27:23 über ihre beste Zeit über diese Distanz freuen.

Um 22:30 Uhr fiel der Startschuss für die 34 Staffeln. Je vier Starter pro Staffel, jeder mußte eine Runde (2,5km) laufen.

Familie Streuber belegte bei den Familienstaffeln einen hervorragenden zweiten Platz, ebenso wie unsere Männerstaffel mit Ralf Keim, Hans Hausner, Thomas Glade und Jochen Keil.

Beim Hauptlauf über 10km, um 23:30 Uhr, schickte Streckensprecher Schmidt 190 Athleten auf die Strecke. Während es Tagsüber 30 Grad warm war, war es mit etwa 20Grad in der Nacht ganz angenehm, aber der Schweiß floss trotzdem in Strömen.

Richtig Spaß hat es den 14 Treisern gemacht, bei dieser tollen Atmosphäre zu laufen und alle waren mit ihren Leistungen sehr zufrieden. Es gab harte Zweikämpfe, Bestzeiten, Jahresbestzeiten, mit Michael Römer ein Geburtstagskind und strahlende Gesichter im Ziel.

Die Ergebnisse:
Jochen Keil 38:36, 2 .M40, Gesamt 7.
Thomas Glade 41:41 5. M40 Gesamt 26.
Frank Streuber 41:56 4.M45 Gesamt 28.
Hans Hausner 42:59 5.M50 Gesamt 40.
Dieter Schmidt 43:08 6. M50 Gesamt 41.
Rosi Hausner 44:14 1.W45
Ralf Keim 44:24 9.M40
Dirk Koziollek 44:57 10.M45
Petra Richter 45:11 2. W45
Michael Römer 46:50 14.M45
Michael Gebhard 47:51 16.M40
Ursula Streuber 48:57 4. W40
Anja Gebhard 53:38 5.W35
Wolfpeter Briemle 53:56 17. M50

 

Team-Halbmarathon in Fulda

Zum 14. Mal wurde der Hochstift Marathon Fulda am letzten Sonntag gestartet und das erste mal ohne den Marathon. Mangels Beteiligung wurde dieser abgesagt.

Aber der Erlebnislauf, Halbmarathon und der Team-Halbmarathon konnten eine gute Resonanz verbuchen. Beim dem Team- Halbmarathon gingen über 60 Mannschaften an den Start.

Der Treiser Lauf- und Walkingtreff war mit zwei Teams vor Ort.

Für den Teamlauf müssen mindestens 10 Läufer/innen am Start sein und nach 21,1 km gemeinsam mit Fahne im Ziel, dem Stadion in Fulda, ankommen. Ein schönes Erlebnis für die Treiser, wenngleich es immer jemanden gibt der unter- oder überfordert ist.

Aber beide Teams haben dies super hingekriegt und haben großen Teamgeist gezeigt.

Für Treis I startete: Dirk Dick, Jochen Keil, Ralf Keim, Gaby Schubert, Achim Mühlhans, Hans und Rosi Hausner, Dieter Schmidt, Thomas Glade und Gastläufer Helmut Scholz.

Sie belegten mit 1:43:35 den 12. Platz und Team II benötigte 2:10:28 und belegte den 44. Platz.

Für Treis II waren am Start: Anja und Michael Gebhard, Petra Richter, Wolfpeter Briemle, Michael Römer, Steffen Schreiber, Dirk Koziollek, Wolfgang Richter, Stefan Demes und Jürgen Ritter.

Zur Belohnung für die Anstrengung gab es vom Hauptsponsor einen Kasten Hochstift Bier, sowie für jeden Teilnehmer ein schönes Bierglas als Erinnerung.

Alle waren sich einig eine schöne Sache dieser Lauf und bedanken sich bei den Fahrern Dieter, Hans und Jochen.

 

Butzbacher MitLauf und Volkslauf in Garbenteich

Am vergangenen Samstag fand er 5. Butzbacher MitLauf statt. Das Team um Thomas Härtel hatte sich viel Mühe gegeben den Sportlern eine schöne und reibungslose Veranstaltung zu bieten.

Es gab selbst gemachte, ausgefallene, aber sehr schöne Pokale, Erdinger Alkoholfrei, Polar war vor Ort, leckere Salate, Kuchen und Würstchen. Wer Lust hatte konnte sich nach dem Lauf auch massieren lassen.

Nebenverschiedenen Kinderläufen wurden 5,7km und 10km angeboten. Konstanze Fleck startete, nach Trainingsplan, über 5,7km und war mit ihrer Zeit von 32:56 sehr zufrieden.

Beim 10km Lauf waren 100 Läufer/innen am Start etwas weniger als im Jahr zuvor.

Einen tollen Lauf legte Frank Streuber mit 41:22 hin. Frank wurde 2. in der M45 und im Gesamtfeld belegte er den 9. Platz.

An die Siegerzeit von Marco Diehl, 32:52, kam natürlich keiner ran, er läuft Marathon unter 2Stunden 30.

Hausner Hans wurde ganz unverhofft mit 43:59 1. in der M50 und wurde erstmals mit einem Laufpokal belohnt.

Ralf Keim benötigte 46:21, damit kann er ohne Training ganz zufrieden sein.

Steffen Schreiber blieb mit 48.46 deutlich unter 50 Minuten was sein Ziel war und verfehlte seine Bestzeit nur ganz knapp.

Wolfgang Richter lief, wie immer mit einem Lächeln auf den Lippen, mit 53:43 über die Ziellinie.

Rosi Hausner konnte die Frauenwertung mit 44:44 für sich entscheiden.

Bettina Herrmann wurde 4. in der W40 mit 50:41 und Sohn Guido verfehlte mit 1:00:47 knapp die ein Stundengrenze. Bettina hatte auch fünf ihrer Schüler vom Landschulheim Burg Nordeck dabei, auch sie schlugen sich tapfer.

Rundum eine gelungene und schöne Laufveranstaltung, die mehr Teilnehmer auf der 10km Strecke verdient hätte, zwei Laufveranstaltungen am Sonntag sind dafür wohl mit ein Grund.





Garbenteicher Volkslauf

Schon Tradition ist der Volkslauf in Pohlheim Garbenteich, wie immer schöne abwechslungsreiche Strecken von 10, 22 und 30 km im Angebot.

Über 10km starteten sehr erfolgreich Kevin und Charlyn Streuber. Beide gewannen ihre Altersklasse und für Charlyn waren die 50:23 gleichzeitig Bestzeit über diese Distanz. Kevin benötigte 43:00. Ralf Keim war nach 48:03 Minuten wieder im Ziel.

Konstanze Fleck startete über 22km und lief voll nach Trainingsplan, für sie blieb die Uhr bei 2:10:18 stehen.

Mit 234 Teilnehmern war die 30km Strecke am besten besetzt, viele nutzen den Lauf als Marathonvorbereitung.

Dirk Dick vom TSV Allendorf(Lda) lief mit 2:08:40 auf den 4. Platz in der sehr stak besetzten M40. Gleich danach mit 2:09:35 kam Jochen Keil ins Ziel.

Frank Streuber, den 10er vom Vortag noch in den Beinen, lief 2:19:40 und wurde damit 5. der M45. Eine klasse Form zeigte auch Dieter Schmidt mit 2:21:30.

Gaby Schubert und Achim Mühlhans liefen gemeinsam und waren mit 2:22:27 überaus zufrieden.

Thomas Glade benötigte 2:23:24 und Hans Hausner 2:14:22.

Zu aller Überraschung stand Götz Kalbfleisch mit am Start. Dies war nach Willingen 21,1km sein zweiter langer Lauf, welchen er mit 2:39.03 klasse gemeistert hat.

Rosi Hausner lief 2:30:50 (2.W45) und Petra Richter wurde mit 2:36:30 3. der W45.

 

2. Fronhäuser Nordic Walking Cup

Am Sonntag, den 16. September 2007, veranstaltete der Sportbahnhof Fronhausen zum zweiten Mal einen Nordic Walking Cup. Der Zuspruch war auch dieses Mal groß, über 400 Voranmeldungen sollen es gewesen sein.

Für den Treiser Lauf -u. Walkingtreff gingen Doris Heyer sowie Else und Emanuel Richter an den Start über 10 km. Die Strecke von 15,5 km wurde von Sonja Kutscher, Margit Mehler, Heike Lemp und Simone Schreiber in Angriff genommen.

Der Start war am Waldsportplatz Fronhausen für ca. 9.00 Uhr verabredet und alle waren pünktlich zur Stelle.
Bei einer Außentemperatur von nur 7 Grad und leichtem Nebel wollten alle möglichst schnell in Bewegung kommen.
Also noch das obligatorische Startfoto gemacht und los ging's auf die bekanntermaßen schöne Waldstrecke der früheren Volksläufe.

Schnell war man auf "Betriebstemperatur" und konnte sich gemeinsam mit vielen anderen Walkern auf die Strecke freuen. Da es keine Zeitnahme gab walkten alle bei wunderschönem Wetter (die Sonne hatte den Nebel vertrieben) entsprechend ihrer Tagesform die anstehenden Kilometer.

Im Ziel angekommen gab es für vorangemeldete Walker ein Funktions-Shirt der Fa. New Balance.

Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt: Würstchen, Kuchen und Getränke konnten für kleines Geld reichlich erstanden werden. Außerdem bekam jeder Teilnehmer eine Erinnerungsmedaille + Urkunde für den erfolgreichen Abschluss.

Wie angekündigt wurden nun noch unter allen Teilnehmern wertvolle Preise verlost. Leider blieb das Glück dabei den Treiser Walkern versagt, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat.

Danach hieß es dann auch schon:

"Danke und tschüß bis nächstes Jahr zum 3. Nordic Walking Cup in Fronhausen!"

 

Friedberg und Gladenbach

Am 15.09.2007 fand in Friedberg der 17. Altstadtlauf statt.
Es wurden Schülerläufe über 1 KM, ein Jedermannlauf über 5 KM und ein 10 KM-Lauf angeboten.
Für die 5 und 10 KM-Strecke wurde in der Altstadt ein Rundkurs über 2,5 Kilometer abgesperrt.

Nach 4 Runden hatte der deutsche Marathonmeister Philipp Ratz (ehemals Büttner) vom ausrichtenden Verein TSV Friedberg-Fauerbach mit einer Zeit von 33:28 Minuten den 10-Kilometerlauf gewonnen.

Aus Treis mit dabei waren auch Charlyn, Kevin und Frank Streuber.

Mit einer Zeit von 52:48 Minuten kam Charlyn (in Begleitung von Papa Frank) als Erste in der weiblichen Jugend B in das Ziel.

Als erster Schüler (3. MJB) hatte Kevin nach 44:41 Minuten das Ziel erreicht.

Mit insgesamt fast 500 Teilnehmern konnte der Veranstalter, der sich sehr viel Mühe gegeben hatte, zufrieden sein. Auch zufrieden haben die 3 Streubers gegen Abend die Heimreise angetreten.

Hinterländer Volkslauf

Am Sportplatz in Gladenbach fiel am 16.09.2007 der Startschuss für Bambini-, Schüler-, 5-KM-, 10-KM- und Halbmarathonläufe.

Gladenbach ist eine eher kleinere, aber auch gemütliche Veranstaltung. Bei tollem Wetter waren über die 5 Kilometer nur 5 Läufer/innen gestartet. Es gab daher nicht die übliche 5er Wertung, sondern die Alterklassen wurden jeweils zu 10er Wertungen zusammengefügt.

Mit 28 anderen Teilnehmern gingen Ralf Keim und Jürgen Ritter aus Treis über 10 Kilometer an den Start.

Ralf benötigte 45:48 Minuten und wurde damit 8. in der zusammengelegten Wertung M40/M45. In der gleichen Klasse wurde Jürgen mit einer Zeit von 51:30 Minuten 9.

Entweder bergauf oder bergab, aber selten flach verlief die als Berglauf ausgeschriebene Halbmarathonstrecke.

Immerhin 65 Läufer hatten diese landschaftlich sehr schöne Strecke bewältigt. Mit einer tollen Zeit von 1:31:19 Stunden konnte der Treiser Läufer Jochen Keil den 5. Gesamtplatz, und in der AK M40/M45 den 4. Platz erringen.

In der gleichen Alterklasse wurde Frank Streuber mit 1:37:55 Stunden 8. (9.Gesamtplatz) und Thomas Glade mit einer Zeit von 1:43:34 Stunden 11. (15. Gesamt).

In der AK M50/M55 konnte Dieter Schmidt mit einer Zeit von 1:42:48 Stunden den 3. Platz (13. Gesamtplatz) und Hans Hausner mit 1:44:07 Stunden den 4. Platz (17. Gesamt) erzielen.

Rosi Hausner kam nach 1:47:34 Stunden als dritte Frau und zweite in der AK W40/45 in das Ziel.

Hoffentlich findet diese "gemütliche" Veranstaltung mit der schwierigen, aber doch sehr schönen Halbmarathonstrecke auch im nächsten Jahr wieder statt.

 

16. Treiser Volkslauf - Gelungene Premiere für den neuen Verein

Die Hektik der Vorbereitung in den letzten Tagen vor dem Volkslauf setzten sich am Tag der Durchführung (Tag der Deutschen Einheit) fort.
Der neue Veranstalter (Treiser LWT) musste alle organisatorischen Register ziehen, um dem Ansturm gerecht zu werden. Treis war an diesem Tag das "Laufmekka" und wurde regelgerecht zugeparkt. Der Zuspruch, das Wetter und nicht zuletzt das laufbegeisterte Publikum: an diesem Tage stimmte alles. Auch in der Turnhalle fanden 70 Kuchen, die Erbsensuppe, Würstchen, Baguette und die Getränke ihre Abnehmer, so dass am Ende für das gemütliche Zusammensein in der Turnhalle "der nötige Stoff" fehlte. Die proppenvolle Turnhalle, war Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung für die zum Teil weit angereisten Läufer (u. a. aus Bad-Orb, Bad-Soden, Bruchköbel, Frankfurt, Bad-Berleburg, Wiesbaden).


Jeweils 200 Teilnehmer am Halbmarathon und 10Km-Lauf
Das größte bisher zu verzeichnende Läuferfeld stellte sich ab 9.30 Uhr dem Starter Stefan Demes. Die von den Anwohnern vollständig freigehaltene Weiherstraße war von den Läufern und Walkern eingenommen. Eine imposante Läuferschlange zog sich dem Radweg nach Mainzlar entlang und wieder zurück.
Die 21 Km-Läufer kamen von Climbach und den Fischteichen her zurück.
Nach 33:13 Minuten kam der Zehnersieger Chunky Liston nach beeindruckendem Tempolauf zurück.
Ihm folgten seine Krofdorfer Vereinskameraden Thorsten Kramer und Jens Möbus.
Sie waren jeweils um ca. eine Minute getrennt.
Auf Platz vier kam der Rekordhalter auf der Halbmarathonstrecke, Jürgen Wagner, ins Ziel.

Dass Langlauf ausdauernder Volkssport ist, bewies wieder einmal der Wetzlarer Willi Daniel, der mit 82 Jahren die zehn Kilometer in 1:06 Stunden bewältigte und noch sechs jüngere hinter sich ließ.

Kevin Streuber und seine Schwester Charlyn fanden diesmal ihre Bezwinger in der Schülerklasse. Kevin (45:17) musste sich Niklas Krug (42:10) und Charlyn (50:07) der vier Minuten schnelleren Franziska Rachowski, beide SV Staufenberg, beugen.

Der Halbmarathonsieger kam mit Carsten Seiderer aus Grünberg, für den 1:19,36 Std. gestoppt wurden.
Eine knappe Minute später kam Hasan Jonuzaj vom MTV Gießen, der von Markus Lehr aus Wetzlar verfolgt wurde.
Als neunter erreichte der Ex-Treiser Guido Becker, sich unterwegs gut unterhaltend und entsprechend entspannt, nach 1:25, 45 Std. das Ziel.
Den Ersten trennte vom zuletzt ankommenden 1 1/4 Stunde. Dies bestätigte auch den Volkslaufcharakter. Allen gebührt Anerkennung für die Teilnahme auf der mit zahlreichen Auf- und Abpassagen versehenen 21 Kilometern.

Treiser LWT - Mitglied gewann den Frauenwettbewerb.
Freudestrahlend erreichte Gabi Schubert als erste Frau den Treiser Dorfrand in der "Simme". Die schlanke und grazil laufende Rödgenerin hatte soviel Vorsprung, dass sie sich hier schon sicher war als erste Frau das Ziel im Weiher zu erreichen. Der Sieg und die Zeit von 1:36:22 machte sie happy. Der 39. Einlaufplatz unter 197 Zielankünften verdeutlicht ihre starke Leistung. Die vielen Fahrten nach Treis, um sich mit den Laufkameradinnen und -kameraden auf den bevorstehenden Frankfurt-Marathon vorzubereiten, hatten ihr die nötige Härte gegeben. Herzlichen Glückwunsch, der sich bei uns sehr wohl fühlenden Gabi!


Zwischen den Langläufen über die zehn und 21 Km fanden die Schülerläufe statt. Für die acht bis fünfzehn Jahre alten Schülerinnen und Schüler war eine 1200m Wendepunktstrecke in der Weiherstraße ausgemessen. Etwa gleich viele Jungs und Mädchen kämpften um den Lauf- und Klassensieg. Den Lauf beherrschten die für den SSC Hanau-Rodenbach starteten Zwillinge Patrick und Patrizia Bock. In 4:05 bzw. 4:10 Minuten stellten sie die Laufsieger. Einen vorderen Einlaufplatz (vierter) belegte Felix Thörner als Zweiter bei den B-Schülern.


Dreiviertel der 41 Bambinis auf der 400m-Strecke waren Treiser. Philipp Freese setzte sich energisch und mit Siegeswillen an die Spitze. Am Ende des Feldes waren "Ziehväter" bzw. "Ziehmütter" am Werk, die so manchen "Sitzstreik" erst nach gutem Zureden beendeten. Die versprochene Belohnung im Ziel war dann meistens überzeugend. Hinter dem sicheren Sieger Philipp Freese (1:32 Minuten) platzierten sich Noah Bergmann-Franke, Tizian Ortwein (4. Pl.), Hannah Bethke (als 5. schnellstes Mädchen) und Alena Krug als Sechste des Einlaufs. Alle weiteren Platzierungen bitten wir dem Internet unter www.laufundwalkingtreff-treis.de zu entnehmen.


Am abschließenden 5Km-Jedermannslauf (ohne Klasseneinteilung, nur Trennung männlich-weiblich) beteiligten sich 51 Läufer und Läuferinnen. In diesem auch als Einsteigerlauf bezeichneten Wettbewerb finden sich Hobbyläufer und solche wieder, denen 10 Km noch zu viel sind. Aber auch die Fußballer der SG Treis/Allendorf nahm teil, und dies recht erfolgreich. Laufsieger in 19:39 Minuten wurde Thomas Kinast aus Herborn. Er lief gegenüber dem stark laufenden zweiten Patrik Skrzipczyk eine Minute heraus. Patrik wiederum hatte eine halbe Minute Vorsprung vor dem dritten Arne Fibikar. Die Frauenwertung gewann die elfjährige Jana Steenbock vom L-Team Butzbach in 22:32 Minuten. An diesem Lauf nahmen auch die von Olympiasieger Dieter Baumann trainierten und einheitlich gekleideten Rockenberger Freigänger teil.


Walking ist In!
Auch im Wettkampfsport setzt sich Walking immer mehr durch; die Teilnehmerzahlen bestätigen dies. Einundzwanzig Walker bewegten sich auf der 5Km-Strecke und siebenunddreißig Walker maßen sich über 10 Km. Schnellster 5Km-Walker war Reiner Henn aus Dietzhölztal (33:43) und Corinna Hummel von der SG Fronhausen in 36:36 schnellste Walkerin. Schnellster Walker auf der 10Km-Strecke war Heinz Ehmer vom TV Bad-Orb in 1:04,56 Std. und schnellste Walkerin Heidrun Neidel von der TSG Leihgestern in 1:12,32 Std.

Auch gewandert wurde in Treis
Ohne Zeitdruck machten sich die Wanderer auf den Weg und konnten an einem schönen Tag die Landschaft genießen. Die Strecke führte über die Fischteiche, Allendorfer Kläranlage, weiter zum Allendorfer Hundeplatz in den Homberg nach Climbach, Streitkopf, Sandkaute zurück zur Sport- und Kulturhalle für die 11km. Die 5km zweigen nach der Kläranlage ab wieder Richtung Treis. Fast 70 Wanderer waren unterwegs, von denen der größte Teil die 5km Runde bevorzugte. Gerne wurde auch die Rast bei "Wanderwart" Wilhelm angenommen.

Siegerehrung mit RP W. Schmied, Landrat W. Marx und Stadtrat P. Gefeller Würdevoll und mit entsprechender Ehre für die Läufer fand die Siegerehrung statt. Nach einem Grußwort des Regierungspräsidenten und des Landrats, wurde die Siegerehrung der Laufsieger/innen über 10, 21 und 5 Km vorgenommen. Stadtrat Gefeller ehrte die Sieger Liston und Heinbach mit dem Pokal des Bürgermeisters. Wilfried Schmied übergab den Ehrenpreis des Hess. Ministerpräsidenten an C. Seiderer und den RP-Pokal an Gabi Schubert. W. Marx übergab den von ihm gestifteten Pokal an T. Kinast und der Vors. Thomas Glade beglückwünschte die 5 Km Siegerin Jana Steenbock. Moderator Rudi Ehmig bedankte sich für die Pokalspenden und das organisatorische Lob der Ehrengäste. Lauftreffleiter Hans Hausner übergab die Sachpreise an die teilnehmerstärksten Gruppen des TSV Allendorf, TV Treis und der LGV Marathon Gießen.
Die Siegerehrung der Schülerläufe nahm Herr Keiner von der Taunus BKK vor, welche die Schülerläufe gesponsert hatte.


Dank an die vielen Helfer
Viel Zeit hatte das Team im Wettkampfbüro im Vorfeld investiert um sich einzuarbeiten. Jochen Keil und Michael Römer hatten federführend ganze Arbeit geleistet. Das Streckenteam mit Hans Hausner, der Zieleinlauf mit K.L. Hildebrandt hatte alles im Griff. Die Anmeldeschalter überstanden die Drangzeit und die Essen- und Getränkeverkäufer gaben buchstäblich das letzte her. Allen Helfern, den Kuchenspendern, den Spendern für die Tombola, der Sach- und Ehrenpreise sei herzlichst gedankt. Sie alle sorgten für eine gelungene Veranstaltung. Viele Dankesworte die uns gegenüber geäußert wurden, werden uns anspornen, auch bei der nächsten Auflage wieder gute Gastgeber zu sein.

 

24. Giessener Volks- u. Straßenlauf mit Walking Day

Stahlblauer Himmel, bunte Blätter an den Bäumen in der Wieseckaue, angenehme Temperaturen für Ausdauersport, waren die Bedingungen für fast 500 Teilnehmer/innen am letzten Sonntag in Giessen.
Eingebunden in diese Lauf- und Walking Veranstaltung war wieder eine Bewegungsmesse, welche sehr großen Anklang fand.
Die flache Wendepunktstrecke war Garant für schnelle Zeiten. Die Läufer/innen die im Besitz eines Startpasses des Deutschen Leichtathletik Verbandes(DLV) waren, starteten im bestenlistenreifen Straßenlauf, alle anderen Teilnehmer im Volkslauf.
Daher gab es zwei verschiedenen Wertungen, mit denen der Veranstalter wohl auch seine Probleme hatte.
Viele Athleten nutzen gerade den Halbmarathon noch für die Vorbereitung zu einem Herbstmarathon (Frankfurt). Der Treiser LWT (LG Treis) war mit 18 Teilnehmern/innen wieder stark vertreten und konnten viele "Treppchenplätze" belegen. Wichtig aber ist für jeden, dass er mit seiner gelaufenen Zeit und seinem Rennen zufrieden ist.

Eine klasse Leistung erbrachte Anja Gebhard, umringt von Ehemann Michael und Michael Römer gelang es ihr mit 1:56:31 erstmals unter zwei Stunden zu bleiben. Anschließend hatte sie noch Tombolaglück, also ein gelungen "Ausflug" in die Wieseckaue.

Die Ergebnisse auf einen Blick:

5km
Kevin Streuber 20:24, Charlyn Streuber 24:01, Guido Hermann 26.02, Felix Löser 30:54, Bert Hermann 31:01,

10km
Bettina Hermann 49:06, Uschi Streuber 49:41, Jürgen Ritter 50:19, Konstanze Fleck 58:30,

21,1km
Jochen Keil 1:27:03, Frank Streuber 1:30:39, Dieter Schmidt 1:33:35, Rosi Hausner 1:46:42, Petra Richter 1:47:17, Thomas Glade 1:48:46, Hans Hausner 1:48:47, Anja Gebhard 1:56:31, Michael Gebhard 1:56:32, Michel Römer 1:56:32,

 

Fahrt nach Dresden

Die diesjährige Vereinsfahrt des Lauftreffs Fronhausen führte 42 Personen nach Dresden. Es schlossen sich Läufer/innen aus Giessen, Gisselberg, Leihgestern und mit Konstanze Fleck, Thomas Glade, Jutta und Michael Römer, sowie Rosi und Hans Hausner auch der Treiser LWT an.

Neben Kultur und Sightseeing, stand natürlich der 9. Morgenpost Dresden Marathon (Halbmarathon, 10km Lauf) auf dem Programm.
Am Samstag ging es pünktlich um 6:00 Uhr in Fronhausen los, über Eisenach, Erfurt und Chemnitz nach Dresden. Unterwegs konnte sich jeder bei einem rustikalen Frühstück stärken. Nachdem in Dresden alle Startunterlagen abgeholt waren, brachen wir zu einer zweistündigen, sehr interessanten, Stadtrundfahrt auf. Gegen 18:00 Uhr fuhren wir weiter nach Pirna, in unser Hotel "Zur Post". Nach dem Abendessen wurde noch etwas über den Marathon am Sonntag gefachsimpelt, ein beliebtes Thema war das Wetter.

Nachdem Hausner´s beinahe verschlafen hatten, konnte der Bus doch pünktlich um 8:00 Uhr am Sonntag nach Dresden aufbrechen. Es herrschte eine etwas angespannte Stimmung, mit der Frage was zieht man bei 4 Grad und leichtem Regen an. Hans meint: das ist mein Wetter - er sollte recht behalten, den meisten aber war es viel zu kalt und nass. Leider besserte sich das Wetter während der ganzen Veranstaltung nicht, erst als die meist Sportler den Heimweg angetreten hatten wurde es besser.

Am Start versuchte Streckensprecher Arthur Schmidt Stimmung zu machen, was auch ein wenig gelang. Das Streckenprofil, war nicht ganz einfach, Kopfsteinpflaster, Schienen der Straßenbahn, viele nasse und kalte Pfützen und Straßen wellen, zwangen die Sportler aufzupassen wo sie hintreten. Aber wenn man trotz des schlechten Wetters noch einen Blick für die Umgebung hatte, wurde man entschädigt.

Hans und Thomas fühlten sich sehr gut, liefen genau nach Plan, konnten zum Schluss noch viele Läufer überholen, ein tolles Gefühl. Für Hans blieb die Uhr bei 3:21:02 stehen und Thomas lief mit 3:25:59 ins Ziel, er konnte sich gegenüber Wien um 10 Minuten verbessern. Hans hat auf der zweiten Hälfte nur wenige Sekunden verloren und Thomas war sogar ein paar Sekunden schneller im zweiten Teil.

Rosi hatte schon im Vorfeld Probleme, wollte aber unbedingt starten, mit der Option evtl. bei 21,1 km abzubrechen. Aber hinter der Augustusbrücke, am Theaterplatz (Semperoper, Zwinger) wo die Abzweigung war, standen viele Zuschauer, welche die Läufer/innen anfeuerten, hier konnte man doch nicht aufgeben, also ging es weiter am Elbufer entlang in die zweite Runde. Auf der Strecke waren verschiedenen Trommel- und Musikgruppen, die sich sehr viel Mühe gaben die Athleten anzufeuern und aufzuheitern. Mit 3:44:31 konnte Rosi dann doch ganz zufrieden sein, wenngleich es ein sehr schwerer Lauf war.

Michael Römer hatte in der Vorbereitung Pech, Infekte und Blasen an den Füssen, zwangen ihn immer wieder zum pausieren, so wollte er "nur" den Halbmarathon laufen. Ihm erging es ähnlich wie Rosi, auch er "verpasste" den Abzweig, so lief er weiter Kilometer für Kilometer. Ab 38 km wurde es dann richtig schwer und die fehlenden Trainingskilometer machten sich bemerkbar. Aber auch er kam im Ziel an, die Uhr blieb bei 4:18:10 stehen.

Konstanze unsere einzige Starterin über 21,1 km kam mit 2:06:46 ins Ziel. Gerne hätte sie die magische zwei Stunden Grenze geschafft, aber bei diesen Bedingungen war es nicht möglich.

Auch die Läufer- und Läuferinnen der anderen Vereine kamen ganz gut durch, einige liegen ihren ersten Marathon. Alle freuten sich nach dem Lauf auf die heißen Duschen. Jutta Römer, noch nicht vom Lauffieber gepackt, widmete sich, während des Laufes, den Sehenswürdigkeiten von Dresen und mußte aber am Abend unsere Erlebnisberichte ertragen. An diesem Abend war die Stimmung super und entspannt, das ein oder andere Glas Bier /Wein schmeckte wunderbar nach soooo einem Tag.

Am nächsten Tag stand eine Rundfahrt unter fachkundiger Leitung durch die sächsische Schweiz auf dem Programm, bei der die Naturschönheiten des Elbsandsteingebirges bewundert werden konnten Das Gebiet wird geprägt von schluchtenartigen Tälern und steil aufragenden, bizarren Felsmassiven. Der Vormittag war der Besichtigung der weltberühmten BASTEI gewidmet. Sie gehört seit 200 Jahren zu den bekanntesten Naturdenkmälern Deutschlands und ist der herausragende Aussichtspunkt (193m) der Felskante entlang der Elbe. Von hier hat man einen unverwechselbaren romantischen und großartigen Landschaftsausblick. Zur Sensation wird die Aussicht aber erst durch die schmale über dem Abgrund verschobene Felskanzel.

Am Nachmittag fuhren wir zur Festung KÖNIGSTEIN. Die größte Bergfestung Europas erhebt sich trutzig auf Sandsteinfelsen 360m über dem Elbtal und bietet einen grandiosen Blick auf die bizarre Felswelt er Sächsischen Schweiz. Während eines Rundganges auf dem Plateau erhielten wir einen Einblick in die wechselvolle Festungsgeschichte. Am Abend ließen wir uns das 3-Gang Menü schmecken und dachten über den nächsten Marathon nach. Ideen gab es viele.

Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir am Dienstag noch mal nach Dresden, bevor es um 13:30 Uhr wieder in Richtung Heimat ging.

Eine schöne und gut organisierte Fahrt, mit netten Leuten, welche die Fronhäuser gerne wiederholen können.

 

Sonja Kutscher 1000x im Lauft- und Walkingtreff

Seit dem 22.05.1993 ist Sonja Kutscher im Treiser Lauf-und Walkingtreff.

Um diese Ehrung zu erhalten mußte Sonja, in den vergangenen 14,5 Jahren durchschnittlich 69-mal pro Jahr am Training teilnehmen, was gar nicht so leicht zu erreichen ist.

Sie lässt kaum einmal einen Lauftrefftag ausfallen, nur für ganz wichtige Ereignisse( Allendorfer Nikelsmarkt) so war sie schon öfters Läuferin des Monats. Bei der jährlichen Jahresabschlussfeier werden die Trainings fleißigsten regelmäßig geehrt, auch da belegte sie schon öfters vordere Plätze.

Anfangs lief Sie noch die 10km Strecke, doch orthopätiche Probleme zwangen Sie, auf das Gelenk schonender Walking und Nordic Walking umzuschwenken.

Beim Treiser Volkslauf unterstützt sie Rudi Ehmig bei der Siegerehrung und kümmert sie um die Tombola. Den glücklichen Gewinnern verteilt sie mit Leidenschaft und Hingabe die Preise. Auch im "Lauftreffaltag" ist sie oft eine große Stütze mit Rat und Tat.

Nikelsmarktlauf in Allendorf

Der letzte Samstag war eine typisch grauer Novembertag, doch für die Läufer/innen und Walker/innen ideale Temperaturen und der angekündigte Nieselregen blieb aus, so fanden auch 300 Sportler der Weg nach Allendorf zum 4. Nikelsmarktlauf.

Der Rundkurs von 3333m ist recht anspruchsvoll, der lang gezogene Berg hat es ganz schön in sich, man muß sich seine Kräfte schon gut einteilen. Bis auf ein kurzes Stück war die Strecke gut zulaufen und die vielen Streckenposten passten auf, dass sich keiner verläuft und hatten immer ein paar aufmunternde Worte für die Läuferschar parat.



Zunächst fand der Bambinilauf über 400m statt, an dem 43 sehr motivierte Kidis teilnahmen. Marian Moldenhauer belegte hier mit 1:27 Minuten einen sehr guten 4. Platz.


Nach dem Schülerlauf viel der Startschuss für den Jedermannslauf über 5000m. Hier belegten die Frauen des Treiser LWT die ersten drei Plätze.
Ihren ersten Wettkampf absolvierte Tina Höchst, sie hat im Sommer an einen Laufkurs für Anfänger teilgenommen und läuft nun schon 10km am Stück. Etwas nervös war sie schon, aber in Begleitung von Thomas Glade wurde sie mit 28:22 erste im Damenfeld und freute sich riesig.
Gleich danach kam Konstanze Fleck mit 30:06 ins Ziel, im "Schlepptau" Eberhard Kienholz auch mit 30:06 und die dritte im Bunde war Karola Kienholz mit 33:29.

Gleich dahinter beendete Roland Ehmig mit 33:30 das Rennen.
Sabine Kamusella hat wie Tina im Sommer den Laufkurs für Anfänger gemacht und richtig Spaß am Laufen gefunden, auch sie schafft jetzt mühelos 10km. Heute wurde sie von "personal Trainer" Jürgen betreut und kam mit 33:34 ins Ziel. Ricarda Ritter lief nach langer Pause wieder einmal einen Wettkampf und beendete diesen mit 36:46.



Auch beim 5000m Walking/Nordic Walking gingen die ersten drei Plätze mit Simone Schreiber 37:58, Gaby Hensel 37:59 und Sonja Kutscher 38:28 nach Treis.

Gleich danach kam Maria Bethke 38:55, Karl Ludwig Hildebrand 40:48, Nicole und Martin Rabenau 41:15, Peter Moldenhauer 41:18 ins Ziel. Sabine Meller-Moldenhauer 46:16 war wie Ehemann Peter und Maria zum ersten Mal dabei und hatten wie die anderen 20 Teilnehmer viel Spaß an der Veranstaltung.



Der Hauptlauf über 10000m, besetzt mit 115 Teilnehmern, wurde um 15:00 Uhr gestartet. Ganz schnell bildete sich eine Spitzengruppe welche Jochen Keil immer im Blickfeld hatte, aber leider nicht ran kam. Mit einer tollen Zeit von 38:38 belegte er im Gesamtfeld den 4. Platz (M40 2.).

Hans Joachim Hausner gab alles und war mit seinen 43:30 sehr zufrieden.
Eine Woche nach Frankfurt hatte auch Petra Richter mit 45:18 (1. W45) einen tollen Lauf, ebenso Michael Fritz er beendete das Rennen mit 46:47 (5.M35).
Michael Gebhard benötigte 48:01 und Rosi Hausner 48:20, Bettina Herrmann kurz dahinter mit 48:36 (2. W40, Bestzeit in Alllendorf)
Ralf Keim blieb mit 49:45 noch unter 50 Minuten.
Charly Streuber lief mit Papa Frank, sie gewann mit 50:48 die WSB wurde dafür wie alle Klassensieger mit einem Pokal belohnt. Anja Gebhard wurde mit 53:22 in der W35 2.
Stark lief Gregor Maximilian Demes bei seinem ersten Wettkampf über 10km, er wurde wie Charly in seiner AK mit 55:25 1.
Gleich danach kam Steffen Schreiber mit 55:56 und Wolfgang Richter mit gleicher Zeit ins Ziel.
Nachdem Jimmy Herdmann in Treis schon am 5000m Lauf teilgenommen hatte, lief er in Allendorf die 10km und blieb mit 57:11 deutlich unter einer Stunde.



Überraschender Weise wurden wir mit 33 Teilnehmern größte Gruppe, was mit vier Kasten Bier belohnt wurde. Auf dem zweiten Platz lag in diesem Jahr das Landschulheim Burg Nordeck, bisher waren sie die größte Gruppe. Ganz herzlichen Dank an Alle die mitgelaufen und mitgewalkt sind.



Um die Zeit bis zur Siegerehrung zu überbrücken gab es eine Tombola, bei der einige von uns noch Gewinne abstauben konnten.

Das Team um Florian Ulmrich hatte wieder ganze Arbeit geleistet und der Allendorfer Nikelsmarktlauf wird in der Zukunft einen festen Platz im Laufkalender haben.

 

Mein erster Marathon- oder - Was lange währt..

München, 14. Oktober 2007 08:30 h
Ich befinde mich mit meiner Frau auf dem Weg zum Olympiastadion, in dessen Nähe nachher der Marathon gestartet wird. Wir erreichen das Stadion, das ich bislang nur als Zuschauer gekannt habe und ich blicke hinunter auf den Rasen. Das Marathontor ist bereits geöffnet und ich kann es mir noch gar nicht richtig vorstellen, dass ich in nicht einmal sechs Stunden in dieses wunderbare Stadion einlaufen und dort unten auf dem Rasen stehen werde. Ich präge mir jedes Detail ein und sage mir dabei immer wieder im Stillen: "Ich will in´s Stadion" (ein wenig Motivations-Proviant kann unterwegs ja nicht schaden). Nach dem Klären der letzten Formalitäten lassen wir im Stadion noch einige Fotos von uns machen und ich beginne mit dem Warmlaufen.

09:40 h
Meine Frau begleitet mich zur Startbox (ca. 1,5 km vom Stadion entfernt). Kurz vor dem Start gebe ich ihr meine warme Trainingshose, die ich zum Schutz gegen die noch recht frischen Temperaturen über die normale Laufhose gezogen habe und halte mich die letzten Minuten mit Hüpfen und leichter Gymnastik warm. Ich stelle mich im ersten Startblock (für Laufzeit bis ca. 3:45 h) ziemlich weit nach hinten, um die schnellen Läufer vor mir nicht zu behindern.

10:00 h / Start
Irgendwer hat gerade in die Luft geballert; scheint aber niemanden so richtig zu interessieren. Erst nach und nach setzt sich der Pulk von Läufern langsam in Bewegung. Ich befinde mich noch ca. 200m von der Startlinie entfernt und fühle mich wie ein Sandkorn in der Eieruhr…

10:05 h / Rennbeginn
Ich beginne leicht zu traben und überquere die Startlinie. Ein Piepen verrät mir, dass mein Chip von der Zeitmessung erfasst wurde. Ich beschleunige leicht auf mein ungefähres Renntempo und sehe die ersten Zuschauer am Rande der Rennstrecke. Kurz vor dem späteren Kilometer 40 beobachte ich, wie ein Verpflegungs- und Getränkestand aufgebaut wird und mir dämmert so langsam, dass dieser Lauf mit all den anderen langen sonntäglichen Trainingsläufen wohl nicht allzu viel gemein haben wird. Ich suche meinen Rhythmus und laufe weiter.

10:11 h / km 1
5:45 min/km ! Das darf nicht wahr sein - wach auf und beweg´ Dich endlich!! Ich habe den ersten Kilometer total verbummelt, da ich mich an den langsameren Läufern orientierte. Da waren aber wohl einige dabei, die um die 4:30 h oder noch langsamer laufen werden. Meine Richtzeit sollte 5:20 min/km sein, um auf ca. 3:45 h als Endzeit zu kommen. Ich bin schockiert, als mir schlagartig bewusst wird, was bereits diese erste Zwischenzeit für mich alles bedeutet: Es hat also nicht gereicht, eine bescheidene Vorbereitung auf das Rennen gehabt zu haben (drei Wochen Training, zwei Wochen krank, wieder drei Wochen Training, noch mal zwei Wochen krank, eine Woche Training, eine Woche verletzt und in der letzten Woche vor dem Rennen nur noch Mittwochs eine Stunde joggen), nein, jetzt muss ich auch noch einem Haufen Möchtegerns und Haile Gebrselassies (Spitzen-Marathonläufer aus Äthiopien, lief zwei Wochen vor diesem Rennen in Berlin einen neuen, phantastischen Weltrekord) für Arme und deren maßloser Selbstüberschätzung auf den Leim gehen. Was habt ihr Pfeifen denn im ersten Startblock zu suchen? Mit den großen Hunden pinkeln wollen, aber dann das Beinchen nicht hochkriegen (im wahrsten Sinne des Wortes)? Geht doch alle nach Mekka, die Sonne putzen!!!
Auf die Hilfe eines Pacemakers zu rechnen kann ich auch vergessen, der ist ca. 25 sek. vor mir (zuzüglich der wenigstens 3 min, die er das Rennen vor mir begann), hat also bereits jetzt mindestens 700 Meter Vorsprung. Den sehe ich nie wieder! Ich bin also nach gerade mal sechs Minuten schon völlig auf mich gestellt. Den Spagat zwischen Zeit-aufholen-wollen und Nicht-zu-früh-übersäuern-dürfen muss ich jetzt auch noch ganz allein hinbekommen - Klasse! Ich gebe mir Zeit bis km 4, da möchte ich wieder einigermaßen in der Zeit liegen. Ich beschleunige etwas, überhole sofort die ersten Spaziergänger mit Startnummern und laufe weiter.

10:16 h / km 2
Den letzten Kilometer bin ich in 5:15 min gelaufen, also ungefähr in meinem geplanten Renntempo. Die Tempoverschärfung nach dem verschlafenen ersten Kilometer ist mir etwas schwer gefallen. Habe auf dem letzten Kilometer weit über 50 von diesen "lebenden Bremsklötzen" überholt und irgendwann mit dem Zählen aufgehört. Es geht nun durch Schwabing und da möchte ich einfach nur die gute Stimmung am Rande der Strecke genießen und mich nicht weiter aufregen müssen. Ich winke einigen Zuschauern zurück, schiebe meinen Ärger beiseite und laufe weiter.

10: 27 h / km 4
Schwabing mit seiner Partymeile liegt mittlerweile hinter mir und ich befinde mich nun auf der Leopoldstraße. Am Siegestor steht die erste Rhythmusband und gibt alles, halb München ist auf den Beinen und jubelt uns zu. Mir ist warm und ich habe meinen Rhythmus gefunden. Nur die Zeit macht mir immer noch etwas Sorgen: ich laufe doch 10 sek/km langsamer als geplant - na ja, dafür werde ich sie aber bestimmt problemlos konstant durchlaufen können und so immer noch ungefähr in guten 3:53 h ankommen. Langsam frage ich mich, warum ich nicht schon viel früher mal einen Marathon gelaufen bin; macht Laune und ist doch gar nicht so schwer. Ich fühle mich prächtig und laufe weiter.

10:49 h / km 8
Jetzt geht es in den Englischen Garten. Meine linke Wade beginnt im Bereich der Achillessehne wieder zu schmerzen. Dort habe ich mir noch in der letzten Woche vor dem Rennen mit abendlichen Eisabreibungen bis zur Gefühllosigkeit eine Muskelentzündung behandelt (offenbar aber doch nur mehr eingedämmt als wirklich geheilt). Na, da habe ich ja noch 34 lustige Kilometer vor mir… Ich bin froh, dass ich direkt neben der asphaltierten Strecke einen handbreiten Pfad im Gras finde und laufe weiter.

11:00 h / km 10
Habe seit etwa drei Kilometern zu einem großen, langgezogenen Pulk von Läufern aufgeschlossen, die ungefähr mein Tempo laufen. Ich sehe viele kleine Grüppchen von zwei bis vier Läufern in gleichen Trikots; Lauffreunde aus dem selben Verein, die sich gegenseitig helfen und ab und zu auch ein wenig anflachsen. Ich genieße einfach den Augenblick, trinke an der Verpflegungsstelle eine Kleinigkeit und laufe weiter.

11:41 h / km 17
Der Englische Garten und auch der erste Anstieg an der Montgelassstraße liegen hinter mir. In der Zwischenzeit ist die hochnebelartige Bewölkung beim Start einem wolkenlosen blauen Himmel mit strahlendem Sonnenschein gewichen - bestes Läuferwetter also. Ich ertappe mich bei dem Gedanken daran, dass jetzt immer noch 25 Kilometer vor mir liegen (meine durchschnittliche Trainingsstrecke an den Sonntagen vor dem Rennen) und dass mir das doch etwas arg lang erscheint. Ich lenke mich sofort von diesem Gedanken ab, indem ich einige Kinder abklatsche, die mir ihre Hände entgegenstrecken. Bei der Verpflegungsstation kurz dahinter trinke ich etwas, versorge mich mit ein paar Obstschnitten und einem Stück Banane und laufe weiter.

11:51 h / km 19
Eine große Gruppe von Läufern "schluckt" mich von hinten: die ersten aus der zweiten Startgruppe. Ich erhöhe das Tempo leicht, bleibe an diesem Pulk dran und laufe weiter.

12:03 h / km 21,1
Halbzeit! Jetzt endlich ist es nach vorne also kürzer als zurück. Ich bemerke, dass ich ganz langsam an Zeit verliere und rechne mir aus, dass mir für die zweite Hälfte nur noch 2:02 h bleiben, um wenigstens noch unter 4:00:00 h anzukommen. Ich spüre langsam Ärger über meine beiden je zweiwöchigen Trainingspausen aufkommen, die ich wegen zweier Infektionen einlegen musste, korrigiere meine Zielzeit auf "unter 4:00 h" und laufe weiter.

12:26 h / km 25
Die letzten Kilometer führten durch ein Industriegebiet. Dort standen fast keine Zuschauer, nur ein paar vereinzelte Spaziergänger mit Hunden waren zu sehen. An der Verpflegungsstelle nehme ich mein am Vorabend selbst gemischtes Getränk auf und hoffe, dass mich die u.a. darin enthalten Cola noch mal etwas aufputscht. Ein Ghettoblaster steht auf dem Gehsteig und dröhnt uns "keep on running" von der Spencer Davis Group entgegen. Ich komme der freundlichen Aufforderung nach und laufe weiter.

12:43 h / km 28
Nun bin ich kurz vor dem Rosenheimer Platz und das Publikum steht wieder dichter neben der Strecke. Ein Zuschauer läuft zu dem Läufer vor mir, begleitet ihn ein paar Schritte, gestikuliert, klatscht in die Hände und ruft ihm etwas zu. Zum Schluss klopft er ihm auf die Schulter und ruft ihm noch etwas hinterher. Da ca. 30 m zwischen uns liegen, kann ich nicht verstehen, was er sagte aber er hat offenbar lange auf seinen Freund gewartet. Doch was nun folgt, trifft mich wie ein Hammer: Er will zu seinem Ausgangspunkt zurück, sieht mich ankommen und läuft nun mir entgegen. Wieder klatscht er in die Hände, ruft mir zu, dass man mir das bis hierher bereits geleistete ja gar nicht ansähe, dass ich unterwegs zu einer tollen Zeit wäre und so weiter und so fort. Im Vorbeilaufen drücke ich nur kurz seine Hände und schnaufe ihm ein paar Worte der Dankbarkeit entgegen. Nach einigen Metern drehe ich mich noch einmal um und sehe, dass er nun den Läufer hinter mir genauso anfeuert wie meinen Vordermann und mich. Ich bin völlig fassungslos über so viel persönlichen Einsatz und Enthusiasmus neben der Strecke und laufe weiter.

13:00 h / km 31
Jetzt laufe bei ich herrlichem Sightseeing-Wetter über den Marienplatz und rechne mir aus, dass ich die letzten 11 km in 5:45 min/km laufen muss, um doch noch unter 4:00:00 h zu bleiben. Das wird ganz schön knapp. Ich genieße die Unterstützung durch das Publikum, schöpfe neuen Optimismus und laufe weiter.

13:12 h / km 33
Noch 9 Kilometer! Ich frage mich gerade, ob das "nur" oder "immer noch" 9 Kilometer sind, denn jetzt betrete ich läuferisches Neuland - noch nie (weder im Training noch in Aufbaurennen zu diesem Wettkampf) bin ich weiter gelaufen. Die Antwort erhalte ich früher als erwartet: Ich nehme an der Verpflegungsstelle einen Wasserbecher und gehe beim Trinken ein paar Schritte, um mir nicht alles in ´s Gesicht zu kippen. Beim Wiederanlaufen bemerke ich schmerzhaft, dass meine Muskulatur bereits ziemlich übersäuert ist. Langsam wird´s hart. "Ich will in´s Stadion!" und laufe weiter.

13:24 h / km 35
Habe vor zwei Minuten gerade mein persönliches Waterloo erlebt: Eine Welle von ca. 20-25 Läufern schwappt dicht links und rechts neben mir vorbei. Ich erkenne in der Mitte einen bunt gekleideten Läufer mit drei orangefarbenen Luftballons; der Tempomacher für die vier-Stunden-Läufer. Ich beschleunige etwas, um in diesem Pulk mitzulaufen und wenigstens noch meine Minimal-Zielzeit zu erreichen, muss aber schon nach ca. 150 m ganz langsam abreißen lassen. Ich hefte meinen Blick noch lange an die allmählich immer kleiner werdenden Luftballons vor mir und kämpfe mit den Tränen. Ich bin total frustriert und laufe weiter.

13:30 h / km 36
Das war´s dann für mich: Der Pacemaker ist außer Sichtweite, der unter-4-Stunden-Traum ausgeträumt, die Säurekonzentration in meinen Muskeln dürfte mittlerweile jeder Essiggurke zur Ehre gereichen und die Knochen in meinen Füßen schmerzen bei jedem Schritt. Ich könnte platzen vor Zorn, besonders als jetzt auch noch die km-36-Markierung so aufreizend langsam an mir vorbeigekrochen kommt. Am liebsten würde ich die verfluchte Tafel einfach kurz und klein treten. Als ich mir meine Randale bildlich vorstelle, muss ich lachen: Ich bekomme die Füße ja kaum noch zum Laufen hoch, will aber hier den Berserker geben - tolle Idee!! Ich habe also wohl doch noch mehr Energie in mir als ich glaube und laufe weiter.

13:36 h / km 37
Ich habe die Schnauze endgültig und gestrichen voll von der ganzen verdammten Rennerei - Warum habe ich Trottel denn auch nicht einfach die normale Stadtrunde im Bus gebucht? Dummerweise wird das jetzt wieder zahlreicher neben der Strecke stehende Publikum auf beiden Seiten der Straße erneut mit metallenen Absperrgittern auf Distanz gehalten. Da ich nicht mehr in der Lage bin darüber zuklettern und das Rennen einfach aufzugeben wähle ich notgedrungen den Weg des geringsten Widerstandes: Ich fluche in mich hinein wie ein kasachischer Ziegenhirte und laufe weiter.

13:42 h / km 38
Jetzt geht es durch Schwabing direkt zurück zum Olympiazentrum. Aufgeben macht hier jetzt keinen Sinn, das Weiterlaufen aber schon lange keinen Spaß mehr. An der vorletzten Getränke-Station gibt es ausschließlich alkfreies Bier in riesigen Halb-Liter-Plastikbechern. Ich spare mir den Zeitverlust und lasse sie stehen. Jetzt kommt wieder ein Zuschauer zu uns gelaufen, begleitet meinen Nebenmann und mich ein kurzes Stück und macht uns noch mal so richtig flott: "Junge, Du bist ja der Wahnsinn! Wie gut Du noch ausschaust nach so einer Strecke - Du läufst ja noch richtig locker und kannst immer noch eine Klasse-Zeit erreichen!" Ich bin schon lange nicht mehr so frech angelogen worden wie hier, aber jetzt bin ich auch noch dankbar dafür. Ich merke, dass mich dieser Lauf wahrscheinlich viel stärker verändern wird als ich mir jemals vorstellen konnte und laufe weiter.

13:54 h / km 40
Die letzte Verpflegungsstation: Irgendjemand reicht mir einen Wasserbecher. Ich nehme ihn im Vorbeilaufen mit und trinke einen Schluck. Ich merke, dass die letzten Kraftreserven reichen und beschleunige noch einmal leicht. Der Olympiaturm kommt in Sicht. Ich erahne das Stadion und laufe weiter.

14:05 h / km 42
Ich bin soeben durch das Marathontor gekommen. Ich bin im Stadion! Endlich! Die Zeit ist zwar beim Teufel, aber was soll`s. Ich habe nur noch 200 m und laufe weiter.

14:06 h / im Ziel
I hob´s ´packt!!! Die Uhr steht auf 4:01:16. Kurz hinter der Ziellinie reicht mir irgendwer eine Wärmedecke, ein anderer Helfer hängt mir meine Medaille um den Hals. Ich lege mich erst einmal zwischen all den anderen Läufern mitten auf den Rasen, um mich einen Augenblick lang auszuruhen und das Rennen zu reflektieren: Ich bin körperlich an mein Limit gegangen, fühle mich aber geistig und seelisch-moralisch wie neu. Nach kurzer Zeit stehe ich auf, trinke ein großes Bier und freue mich über meinen Erfolg, das Rennen überhaupt durchgelaufen zu sein (das war vor einer guten halben Stunde noch gar nicht sicher). Die Enttäuschung über die verpassten 4:00:00 h nagt natürlich noch etwas an mir, aber ich weis, dass ich früher oder später auch mit der Zeit meinen Frieden machen muss und werde. Ich verlasse langsam den Stadion-Innenraum, suche meine Frau und spüre genau: Ich laufe weiter!
Meinen herzlichen Dank an all diejenigen, ohne die ich diesen Lauf nie hätte beginnen oder gar durchstehen können (in chronologischer Reihenfolge Ihrer Hilfe):
- Dem Lauftreff des TSV Treis (der heutige Treiser LWT 2007 e.V.), der meine Frau und mich vor 2 ½ Jahren sehr freundlich und mit offenen Armen aufgenommen hat. - Dr. Hans-Peter Knöß, Facharzt für Orthopädie in Gießen - Lother Jahrling und sein Team von "footpower" in Gießen - Hans und Rosi Hausner für die Überlassung diverser Literatur zum Thema "Marathon" - Christian Knauber, Masseur und Physiotherapeut in Lollar - Ingrid Pohlner, meine Schwägerin, für die 3-tägige Betreuung unserer Tochter Chantal - den beiden unbekannten Zuschauern am Rosenheimer Platz und in Schwabing (Jungs, Ihr beide wart das Beste, das mir auf dieser Strecke überhaupt passieren konnte!)
- und ganz besonders meiner Frau Evelyn.

Götz Kalbleisch

 

Limes-Winterlaufserie

Den Anfang der Limes-Winterlaufserie in Pohlheim macht traditionell die 10 km Strecke. Es folgen am 12.01.08 die 15 km und zum Abschluss am 02.02.08 der Halbmarathon. Wer also in die Serienwertung kommen möchte, musste am Samstagnachmittag bei nassem, kaltem und windigem Wetter, es ist ja ein "Winterlauf", an der Startlinie stehen.
Dies taten 248 Sportler: auf der Hauptstrecke über 10 km liefen 210 Teilnehmer, die anderen starteten auf der 5 km Jedermannslaufstrecke (30 Teilnehmer) und über 5 km Gehen/Walken (8 Teilnehmer), diese beiden Distanzen werden an den Serienterminen mit angeboten. Bei den Frauen wurde Petra Richter mit einer Zeit von 46:24 Gesamtdritte (2. W45). Mit dieser tollen Platzierung hat sie sich eine sehr gute Ausgangsposition für die Serienwertung erlaufen, welche es auf den folgenden Veranstaltungen zu verteidigen gilt.
Ralf Keim erreichte trotz Sturz und keinem Training unter der Woche eine Zeit von 48:50 und war damit schneller als letztes Wochenende in Allendorf.
Jürgen Ritter benötigte 52:15 und bot Jochen Keil (39:55, 3. M40) an, dessen Jacke mit zum Ziel zu bringen, falls dieser sie während des Wettkampfes ausziehen würde, was aber wegen des kalten Windes nicht in Betracht kam.
Über die 5 km Strecke startete Ricarda Ritter, sie war in 31:41 deutlich schneller als bei ihrem Wettkampf letzte Woche.
Der Grundstein für eine erfolgreiche Serie ist gelegt und kann an den beiden anderen Terminen bestätigt evtl. sogar ausgebaut werden.

 

Winterlaufserie in Alten-Buseck

Den Auftakt zur 31. Winterlaufserie in Alten-Buseck machte am 17.11.07 der 15km-Lauf, der bei kalten 4° aber glücklicherweise trockenem Wetter gestartet wurde.
Es ist ein 7,5 km langer Rundkurs zu laufen, der entsprechend 2-mal zu absolvieren ist. Die Tücken dieses Kurses sind der (zum Glück nur kurze) Berg direkt nach dem Start, ein langer Anstieg im Wald sowie die Überquerung des meist ziemlich aufgeweichten Waldsportplatzes oberhalb des Dorfes.
Acht Läufer des Treiser LWT standen um 14:00 Uhr unter insgesamt 195 Teilnehmern des Hauptlaufes an der Startlinie an der Harbig-Halle.

Außerdem wurde ein 5 km Jedermannslauf, angeboten, den Charlyn Streuber in bemerkenswerten 24:09 Minuten und einem 2. Platz in der Frauenwertung (!) gemeistert hat.

Dirk Dick hat im Hauptlauf als schnellster Treiser in beachtlichen 1:01:36 (4. M40) mit einer knappen Minute Vorsprung vor dem glücklichen Frank Streuber (1:02:30, 11. M45) das Ziel erreicht.
Hans Hausner und Achim Mühlhans, die etwa ab der Hälfte der Strecke zusammen gelaufen sind, folgten den Beiden sichtlich happy mit ihren Zeiten in 1:05:50 (Hans, 7. M50) bzw. 1:05:51 (Achim, 11. M40).
Michael Fritz (1:12:31 17. M35), Ralf Keim (1:13:37, 19. M40) und Jürgen Ritter (1:21:15, 31. M45) komplettierten zufrieden die Männerriege und rahmten darin die beiden Treiser Läuferinnen Gabi Schubert (1:08:15, 2. W40) und Petra Richter (1:08:58, 3. W45), die ihre Erwartung von rd. 1:10 doch deutlich unterbieten konnte, ein.

Erst im Ziel gab es den auf der Strecke so vermissten warmen Tee, den alle Läufer dankbar und tassenweise zu sich genommen haben. Nach der warmen Dusche rundete das obligatorische Bierchen bzw. der leckere Streuselkuchen einen gelungenen Laufnachmittag ab.

Die weiteren Läufe der Serie finden am 8.12.07 (10km) und am 19.01.08 (21,1km) statt.

 

Jahresabschlussfeier

Zur diesjährigen Jahresabschlussfeier, des neu gegründeten Verein, Treiser Lauf- und Walkingtreff e.V., konnte der 1. Vorsitzende Thomas Glade über 70 Personen im ev. Gemeindesaal begrüßen.
Nach der etwas turbulenten Phase der Neugründung, zählt der Verein nunmehr 94 Mitglieder aus Treis und Umgebung. Einzelheiten darüber sollen bei der Mitgliederversammlung im nächsten Jahr auf der Tagesordnung stehen.

Bevor er das Büffet eröffnete, bedankte sich Thomas für das große Arrangement von fast 70 Helfer/innen bei unserem 16. Treiser Volkslauf, welcher wieder ein großer Erfolg war.

Nachdem sich Alle gestärkt hatten, begrüßte Lauftreffleiter und 2. Vorsitzender Hans- Joachim Hausner die "Neuen" in der großen Sportfamilie, immerhin 12 Läufer/innen und 4 Walker/innen, mit einem kleinen Geschenk.

Dies gute Resultat ist auf einem Laufkurs für Anfänger im Sommer und die schöne Atmosphäre in der Gruppe zurückzuführen. Auch im kommenden Jahr soll wieder ein Lauf- und Walkingkurs durchgeführt werden.

Danach wurden, wie schon zur Tradition geworden die Trainings fleißigsten geehrt. 100 Trainingseinheiten wurden in der Zeit vom 25.11.06 bis zum 27.11.07 durchgeführt und im Durchschnitt waren 37 Personen anwesend.
Am liebsten wollte Hans jedem ein Geschenk geben, aber irgendwo muß die Grenze sein und die war in diesem Jahr bei 60 Trainingsteilnahmen.
Sonja Kutscher fehlte nur 9x und wurde mit 91 Teilnahmen vor Jürgen Ritter (90) 1. Rosi Hausner belegte mit 87 Teilnahmen den 3. Platz, gleich danach mit 85 Teilnahmen kam Petra Richter auf Rang 4. Recht knapp ging es mit Frank Streuber (83), Carola Kienholz (82), Nicole Rabenau (81), Simone Schreiber (81), Wolfgang Richter (81), Jochen Keil, und Hans Hausner (79) weiter.

Auf die weiteren Plätze kamen: Erika Ehmig (75), Ursula Streuber (75), Michael Römer (73), Gundi Will (71), Thomas Glade (71), Erna Vogel (69), Anja Gebhard (67), Rudi Ehmig (66), Steffen Schreiber (66) Emanuel Richter (65), Eberhard Kienholz (65), Wolfgang Will (65), Else Richter (64).

Bei 53 Lauf- und Walking Veranstaltungen vertraten 43 verschiedenen Läufer/innen und Walker/innen unseren Verein im In- und Ausland, zum Teil auch mit vielen Plätzen auf dem "Treppchen".

Eine besondere Ehrung erfuhren Ursula Streuber für ihren ersten Marathon am 29. April 07 in Wien, Götz Kalbfleisch am 14. Oktober 07 in München und Achim Mühlhans am 28. Oktober 07 in Frankfurt. Die Drei bekamen den "Marathon-Mann/Frau".

Gaby Schubert und Dieter Schmidt bekamen ein kleines Präsent,sie liefen zwar den zweiten Marathon, aber den ersten für der Treiser LWT 2007 e.V.


Den gemütlichen Teil des Abends läuteten unsere Jüngsten, Charlyn und Kevin Streuber, Gregor Maximilian Demes sowie Guido Hermann ein. Was mit einem Kaugummi alles passieren kann stellten sie sehr anschaulich in einer Pantomime dar.

Gundula Breyer-Keil berichtet in einem überaus gelungenen Vortrag von Endorphinen, dem Laufkalender (die wichtigste Lektüre für Jochen), einem Urlaub in Sizilien und dem Allendorfer Nikelsmarktlauf.

Welche Musikalischen Talente wir haben, zeigten Gaby Schubert, Michael Römer und Thomas Glade. Gaby sang in Begleitung von Michael "Perlentaucher", danach legte sich Michael mit "Wish you were here" richtig ins Zeug, Lichteffekte und Nebel taten sein übriges und mit "Willenlos" heizte Thomas richtig ein. Ohne Zugabe kamen die Drei natürlich nicht von der Bühne, zum mitsingen für Alle gab's es noch "Marmorstein und Eisen bricht".

Mit selbst gebastelten Handpuppen, gab's noch ein Konzert mit den Muppets, was großen Spaß machte. Die Künstler waren Charly, Uschi, Kevin und Frank Streuber, Sabine Kamusella, Anja und Michael Gebhard sowie Gaby Schubert.

Zum Schluss erzählte Karl-Ludwig Hildebrand vom schweren Leben eines Beamten und eines toten Pferdes.

Mit Musik und vielen netten Gesprächen fand der gelungene Abend seinen Ausklang.


Zum Schluss noch ganz herzlichen Dank:

dem Organisationsteam des Abends, Mechthild Glawion, Michael Römer und Nicole Rabenau,
den Helfern in der Küche, beim Auf- und Abbau,
den Damen für die leckeren Salate und Nachtisch,
den Statistikern Petra Richter und Wilhelm Lemp,
Rudi Ehmig für die Aufarbeitung des Fotoalbums.
Last but not least bedanken sich Rosi, Hans und Thomas für die nette Aufmerksamkeit der Gruppe.

 

23. Gießener Adventslauf am 02.12.2007

Obwohl der im Jahr 2007 neu gegründete Verein "Treiser Lauf- und Walkingtreff e.V." einen Tag zuvor seine 1. Jahresabschlussfeier veranstaltet hatte, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte, hielt dies 5 Läufer des Vereins nicht davon ab, an dem Adventslauf über die 10 Kilometer-Strecke teil zu nehmen.

Pünktlich um 10:00 Uhr fiel am Sportplatz des MTV 1846 Gießen der Startschuss zum 23. Gießener Adventslauf. Zuerst war der nagelneue Kunstrasenplatz des MTV zu umrunden, bevor es am Klingelbach entlang in den Schiffenberger Wald ging. Während des Laufes blieb es -der Wettervorhersage zum Trotz- trocken, doch hatten die starken Regenfälle der Tage zuvor die Strecke teilweise in einen morastigen oder auch schlammigen Zustand versetzt. Nach dem Wendepunkt auf ca. halber Höhe des Schiffenberges führte die Strecke auf fast demselben Weg wieder zurück zum Ziel vor der Jahnhalle am neuen Sportplatz.

Schnellster Treiser war -wie so oft vorher- Jochen Keil, der 4 Sekunden vor der "40-Minuten-Marke" die Zielleine überschreiten konnte. Jochen, der fast immer unter den ersten 10 und sehr oft unter den ersten 5 im Gesamtklassement zu finden ist, konnte noch nie seine starke Altersklasse M 40 gewinnen. Doch diesmal war es passiert, Jochen belegte als Gesamt-Neunter den ersten Platz in der AK M 40 und konnte eine Schokoladen-Weihnachtsmischung und eine schöne Kerze als Preis mit nach Hause nehmen.

Nach einer Zeit von 43:36 Minuten kam Frank Streuber auf den 6. Platz in seiner AK M 45 und wurde damit 33. des Gesamtfeldes. Der Neuzugang des Treiser LWT, Michael Fritz, benötigte 46:56 Minuten für die 10 Kilometer. Michael wurde damit 7. in der AK M 35 und belegte den 60. Gesamtplatz. 5 Sekunden nach Michael kam Ralf Keim als 14. der AK M 40 auf den 63. Gesamtplatz. Jürgen Ritter wurde mit einer Zeit von 55:51 Minuten 22. in der AK M 45 (127. Gesamt).

Nach diesem Lauf hatten auch die Letzten noch Platz in der Umkleidekabine und warmes Wasser zum Duschen. Außerdem überraschte der Veranstalter mit einer sehr schnellen Auswertung. Das Drucken der Urkunden und die Siegerehrungen gingen ebenfalls sehr schnell über die Bühne; bereits 2 Stunden nach dem Start konnte jeder Teilnehmer mit Urkunde den Heimweg antreten. Insgesamt eine schöne Veranstaltung, die mehr als 165 Teilnehmer verdient hatte.

 

Wozu brauchen Läufer eigentlich so haufenweise Endorphine???

Habt ihr darüber schon einmal nachgedacht?
Also mich beschäftigt das schon, und da ich so einen endorphinstrotzenden Mann zuhause habe, und sozusagen Studien direkt am lebenden Objekt durchführen kann, habe ich das mal ein wenig erforscht: ??

 

  • Als erstes wird einem ja immer erzählt, Endorphine machen einfach glücklich, also je mehr man läuft desto glücklicher, je weniger, desto unglücklicher. Ich denke, das ist Quark, nicht mehr als ein guter Werbezug von asics oder new balance, damit die Schuhe möglichst schnell abgelaufen sind.
  • Ich dachte mir dann, vielleicht braucht der Läufer (Läuferinnen sind hier natürlich auch gemeint) die Endorphine, um bei jedem Wettkampf seine Bestzeit um noch ein paar zehntel Sekunden zu übertreffen, oder
  • noch besser, er braucht sie, um diesen blöden Typen, der doch jedes mal in Sichtweite vor einem über die Ziellinie läuft, endlich zu spatzen
  • Könnte sein, aber alles schien mir nicht so richtig treffend, bis mir durch ein eindrückliches Erlebnis, bewusst wurde was es wirklich ist:

Der Läufer braucht die Endorphine, um dem Stress standzuhalten nur ja keinen Lauf zu verpassen. Ist doch klar!!!
Und dieser Druck ist gewaltig.
Er fängt in dem Moment an, wo der Laufkalender vorliegt:
Jochen hat ihn letzte Woche bekommen.
Und so lagen mein Mann und ich am Abend nach Erhalt des Laufkalenders einträchtig im Bett, ich in meinen spannenden Krimi vertieft, und Jochen studierte mit glücklichem aber zugleich auch so leicht angespanntem Gesichtsausdruck den Laufkalender.
Ich weiß gar nicht, was es darin so stundenlang zu lesen gibt, wahrscheinlich stellt er sich jede einzelne Laufstrecke im Geiste vor, er kennt sie schließlich ja alle, oder er überlegt, wer bei welchem Lauf wohl mitläuft, und wie und wann der am besten zu spatzen…na ihr wisst schon. Jedenfalls, als mir irgendwann die Augen zufielen und ich meinen spannenden Krimi zur Seite legte, war Jochen immer noch mit entrücktem Blick in den Laufkalender vertieft. Und schau an, am nächsten morgen, als ich aufstand standen schon alle Lauftermine im frisch aufgehängten Familienkalender2008. Damit sich nur ja keiner einfallen lässt, da irgendetwas anderes hinzuschreiben. Eigentlich gibt's nix aber auch gar nichts, was es rechtfertigt einen Lauf ausfallen zu lassen! Aber was ist das, hat unser Kind doch genau dann Geburtstag, wenn Pohlheim ist! Da ist was schief gegangen, wie konnte uns das denn passieren!!
Ja, das ist Stress, dagegen hilft nur eins ENDORPHINE!!!

Und nun zu dem Erlebnis, das mir die Augen öffnete: Wir waren letztes Jahr in den Herbstferien mit unserem altersschwachen Wohnmobil auf Sardinien. Wir verbrachten zwei laufstressfreie Wochen, ab und zu mal gemütlich ein bisschen gemeinsam am Meer entlang traben, denn Jochen hatte noch Hüftprobleme, alles völlig entspannt und wunderbar… bis ja bis wir zur Heimfahrt aufbrachen.
Ich machte mir noch keine Gedanken darüber, dass Jochen, als wir um 5 Uhr abends von der Fähre fuhren, aufs Gas drückte und mit Höchstgeschwindigkeit von 105 kmh Richtung Norden donnerte. Pisa, wo unsere Freunde die Nacht verbringen wollten, hatten wir ja schon auf dem Hinweg abgehakt, also weiter heimwärts.
Ab 22 Uhr machte ich dann mal den Vorschlag, so langsam könnten wir uns ja mal einen Schlafplatz suchen, da kam nur… grummelgrummel, geht doch noch ganz gut!! Naja, Tom ging schlafen, ich verzog mich zum lesen, Jochen fuhr und fuhr. Ein bisschen übertrieben fand ich das schon, aber wenn er unbedingt will. , soll er fahren. (Männer halt)
Dann aber wurde es unserem Womo zu bunt, so lange Vollgas zu fahren und das Getriebe fing an zu spinnen und sehr unangenehme Geräusche zu machen. Sofort tönt mein Mann, mit leicht kratziger Stimme "Wir bleiben sofort stehen und übernachten, das Getriebe braucht Ruhe, morgen geht's wieder", hm ja klar, das Getriebe braucht Ruhe….wer sonst. Da war es bereits längst nach Mitternacht und wir waren in Bellinzona an der Grenze zur Schweiz! Gute Nacht schlaft alle gut.
Etwa 4 Stunden später, ich war im Tiefschlaf, geht der Motor auf einmal wieder an, ich schrecke auf, denke Diebe, Entführung sonst was, nein Jochen sitzt am Lenkrad und …da fällt es mir auf: dieser eigenartigen Blick, wie beim Laufkalenderlesen. Und vorsichtig frage ich was los ist, er meint nur, er hätte nicht mehr schlafen können, der LKW-Lärm hätte ihn so gestört. Jochen ? nicht mehr schlafen können wegen Lärm??? Komisch ….Egal ich schlaf noch ein bisschen. Als ich dann um 8 Uhr sage, wir könnten doch mal stehen bleiben zum Frühstücken kommt's dann endlich etwas umständlich raus: naja, also wenn wir zügig weiterfahren und kein Stau kommt, und das Getriebe nicht spinnt und wir nicht stehen bleiben zum Essen usw, naja, dann könnten wir doch eigentlich um 3 daheim sein und na wenn wir dann schon mal da wären, dann könnte man doch eigentlich auch den Nickelsmarktlauf mit laufen.
Als langjährige Läuferfrau weiß ich, da sagt man einfach besser nichts mehr. Also aßen wir während der Fahrt, blieben zum Fahrerwechsel nicht stehen (das geht schon, wir haben ja Tempomat.) ein Klo haben wir auch dabei und immer weiter und weiter. Dazwischen immer Jochen. Wenn es lief: "das klappt das klappt", und bei jedem etwas dichteren Verkehr, "oh scheiße, wenn das so weitergeht kommen wir zu spät", kaum floß es wieder, "doch, klar das klappt" usw.
Es war schon ein bisschen anstrengend. Dann kurz hinter Basel der erste richtige Stau, Armer Jochen: Schweißausbrüche, Stimmungsleiter raufundrunter, Als es endlich weiterging da war es 10 Uhr. Jetzt aber Vollgas, und unser armes 20 Jahre altes Womo musste laufen und laufen ohne Endorphine, aber mit Diesel und der ging dummerweise zur Neige.
Jetzt sind wir ja auch ein bisschen sparsam, und so fuhren wir von der Autobahn ab, im nächsten Dorf müsste ja eine Tankstelle kommen. Aber da war keine, und so fuhren wir 20-30 km durch Schwarzwalddörfer, wunderschöne Landschaften, meine Heimat... aber meine Begeisterung kam jetzt nicht so gut an ………
Schließlich waren wir wieder auf der Autobahn, mit vollem Tank und "wir können es immer noch schaffen!!"
Ich will's nicht zu sehr ausdehnen wir kamen mehr oder weniger schnell voran, wenn es stockte wie gehabt, wenn es weiterging ebenso. Jedenfalls waren wir um kurz nach 14 Uhr in Frankfurt. Jochen war nicht mehr zu bremsen, rief über Handy eine erstaunte Rosi an und bat sie, ihm schon mal eine Startnummer zu besorgen, "eigentlich müsste es klappen"
14.15 Uhr Bad Homburg: Stau, zur Stimmung bei Jochen muss ich jetzt nichts mehr sagen, alle Radiosender helfen nichts, hektisches Geblätter in der Straßenkarte, Diskussionen sollen wir abfahren oder nicht, wäre die rechte Spur nicht doch besser, oder vielleicht die mittlere Höchstspannung
Gerade will er zum Handy greifen, um Rosi doch abzusagen, da hat der liebe Läufergott ein Einsehen, es geht weiter. Jochen sofort: "So jetzt schaffen wir es." Es ist 14.25 Uhr
Jochen fährt , ich packe hinten nach Anweisung den Rucksack, lege Treiser- Wettkampfshirt (wieso haben wir das eigentlich dabei????) Socken und Hose alles zum reinspringen bereit, die Schuhe sind aus verständlichen Gründen nicht im Womo, sondern hinter einer Klappe nur von außen zugänglich, Mist, das verzögert
14.40 Gießen Fahrerwechsel, oh das wird knapp.
Jochen zieht sich um, macht sich mental bereit.
14.48 Uhr Abfahrt Staufenberg, sämtliche Stadtteile werden durchpflügt, auf die paar Strafzettel kommt's jetzt auch nicht mehr an.
14.56 Ortsmitte Allendorf "bleib einfach stehen, ist egal wo", Jo springt raus, zerrt die Schuhe aus der Klappe, rennt zum Start, heftet sich die Nummer an, während er gleichzeitig die Schuhe zumacht, und peng, weg isser.

40 Minuten später nehmen Tom und ich, völlig erledigt, einen frisch mit Endorphinen aufgefüllten völlig entspannten Jochen in Empfang der meint nur lapidar: "naja, hätten wir uns auch sparen können"

 

Teil 2 der Winterlaufserie in Alten-Buseck über 10 km am 8.12.2007

Am 2.Advents-Samstag richtete die TSG Alten-Buseck Teil 2 der Winterlaufserie über 10 km aus.
Auch dieses Mal war der Treiser LWT mit einer starken Truppe von insgesamt 11 Läufern am Start.

Die Streckenführung unterscheidet sich beim 10er gegenüber den 15- bzw. 21km-Läufen in sofern, als dass nach einer gewohnten 1. Runde der "gemeine" Berg im Wald von der Rückseite erklommen werden muss. Zwar "darf" man die lange Steigung somit hinab laufen, der Weg bis ins Ziel zieht sich aber über einen leichten, nach 9 gelaufenen Kilometern allerdings als sehr zäh empfundenen Anstieg.

Alle 11 Läufer waren sich im Ziel einig, dass dieses Mal gewaltig gekämpft werden musste. Jeder war froh, die Strecke hinter sich gebracht zu haben, denn schließlich will man in der Endabrechnung der Serie dabei sein!

Im Zieleinlauf zeigte sich aber, dass sich alle Kämpfe gelohnt hatten. Es wurden tolle Platzierungen in den jeweiligen Altersklassen errungen, allen voran unsere Charlyn Streuber, die die 5-km-Frauen-Gesamtwertung (!) in respektablen 24:35 Min. für sich entscheiden konnte!

Hier die Ergebnisse der einzelnen Läufer der 10-km-Wertung (198 Finisher):

Dirk Dick 39:52 Min. 3. M40

Frank Streuber 41:47 Min. 11. M45

Achim Mühlhans 43:11 Min. 13. M40

Hans Hausner 44:07 Min. 7. M50

 

Crosslauf am 22.12.07 in Wetter-Oberrosphe

Bereits am Samstag von Weihnachten wurde der New Balance Sportbahnhof-Cup 2008 mit dem anspruchsvollen Crosslauf in Wetter eröffnet. Es war die einzig ausgeschriebene Laufveranstaltung in Hessen am letzten Advent-Wochenende. In der Cupwertung hat das neue Jahr damit bereits begonnen, denn in Oberrosphe wurden die ersten Punkte für 2008 verteilt. Der Treiser LWT war mit 14 Läufern/innen vertreten.

Nachdem man sich auf dem Sportplatz etwas warmgelaufen hatte wartete jeder darauf, dass endlich der Startschuss fiel und man nicht ganz und gar auskühlte. Bei eisigen Temperaturen mussten die Männer 8 mal den ca. 940 m langen Rundkurs absolvieren (7.500 m). Auf dem hartgefrorenen Boden waren Gefällstrecken, scharfe Kurven, Wurzelpassagen sowie jeweils ein sehr kräftezehrender Anstieg von ca. 100 m zu bewerkstelligen.

In der sehr stark besetzten Klasse M40 erreichte Jochen Keil den 9. Platz (31,57 Min), dahinter liefen Dirk Dick (10. M40/33,32 Min.) und Stefan Demes (12. M40/ 37,27 Min.) ins Ziel. Für Wolfgang Richter blieb die Uhr bei 47,03 Min. stehen (17. M40). Frank Streuber platzierte sich auf dem 5. Platz der M45/34,56 Min. vor Jürgen Ritter (13. M45/43,58 Min.) und Michael Römer (14. M45/45,59 Min.). Für Michael zählte nach einer OP und diesen Wetterverhältnissen einfach nur ankommen. Hans Hausner sicherte sich nach 37,06 Min. den 7. Platz der M50.

Die Jugendlichen und Frauen konnten bereits nach 6 Runden (5.600 m) dieser respekteinflößenden Strecke die Ziellinie überqueren.

Hier sicherte sich Kevin Streuber nach nur 27,04 Min. den 3 Platz in der Klasse "männliche Schüler B" vor Gregor Demes mit 32,43 Min. Charlyn Streuber erreichte nach 31,02 Min. das Ziel und belegte den 1. Platz der weiblichen Jugend.

Petra Richter kam nach 29,01 Min als 1. der W45 vor Rosi Hausner (2.W45/29,27 Min.) ins Ziel. Uschi Streuber sicherte sich nach 33,12 Min. den 4. Platz in der W40.

Für alle Teilnehmer galt in erster Linie, verletzungsfrei anzukommen, um sich nach dieser Veranstaltung auf die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage einzustimmen, bevor dann der traditionelle Silvesterlauf am Schiffenberg das "Laufjahr 2007" beendet.

 

Silvesterlauf

Am vorletzten Tag des Jahres 2007 fand traditionsgemäß der Giessener Silvesterlauf "Rund um den Schiffenberg" statt. Obwohl es ein nasskalter und trüber Sonntag war zog es über 800 Teilnehmer nach Giessen, um am letzten Lauf des Jahres teilzunehmen.
Das kleine Organisationsteam war damit doch sehr überfordert, lange Schlangen an der Startkartenausgabe führten zu Verzögerungen bei den einzelnen Starts. Auch fehlten Streckenposten im Wald, denn wieder hatte sich eine Gruppe von über 50 Läufern/innen auf der Halbmarathondistanz verlaufen, dies passiert leider fast jedes Jahr.

Ebenso monierten etliche Teilnehmer, dass nur eine Getränkestelle auf dieser Strecke zu wenig war und außerdem erst bei Kilometer 15 aufgebaut war. Einige Passagen waren sehr vereist, hier war Vorsicht geboten.

Die Streckenführungen des 10 Kilometer-Laufes sowie der Halbmarathondistanz sind nicht leicht, aber abwechslungsreich und schön zu laufen, dies ist wohl mit ein Grund für die hohe Teilnehmerzahl und auch, dass es in der näheren Umgebung an diesem Termin keine andere Laufveranstaltung gibt.

Viele sind gemeinsam in Gruppen gelaufen und wollten so das Jahr ruhig ausklingen lassen, andere kämpften um jede Sekunde und eine gute Platzierung.
Nach den Läufen saßen viele Vereine gemütlich zusammen, hatten Sekt, Wurst, Käse und andere Leckereien dabei.
So natürlich auch das Team vom Treiser LWT. Mit 23 Läufern/innen und zwei Fans an der Strecke waren wir stark vertreten. Es wurde ein köstliches "Buffet" aufgebaut. Viele befreundete Läufer/innen schauten vorbei und fanden die Stimmung bei den "Treisern" klasse.
So verging die Zeit bis zur Siegerehrung wie im Fluge.

Aus Treiser Sicht liefen:

5 km:
Kevin Streuber (16. / 23:58), Charlyn Streuber (12./ 27:19) und Konstanze Fleck (14. / 28:55)

10 km:
Ralf Keim (21. M40 / 47:34), Michael Gebhardt (26. M40 / 49:42), Bettina Hermann (6. W40 / 54:16), Thomas Glade (36. M40 / 55:15), Anja Gebhardt (6. W35 / 55:19), Rosi Hausner (8. W45 / 55:26), Tina Höchst (4. W30 / 56:18) Tina lief ihren ersten Wettkampf über 10km und hat ihr Ziel unter einer Stunde zu bleiben mit Coach Hans deutlich geschafft. Michael Römer (44. M45 / 55:31), Silvia Wieczorek (16. W40 / 1:02:15) und Guido Hermann (1. M12 / 1:02:18)

21 km:
Jochen Keil wurde im Gesamtfeld von 303 Teilnehmern mit 1:30:07 13. und 4. in der M40. Dieter Schmidt (11. M50 / 1:45:39) Michael Fritz (23. M35 / 1:54:46) Petra Richter (6. W45 / 1:56:04), Dirk Dick (31. M40 / 1:56:05), Gabi Schubert (8. W40 / 1:57:15), Frank Streuber (38. M45 /1:57:16)

Gundula Breyer-Keil und Margit Mehler walkten außer Konkurrenz ca. 17 km. Uschi Streuber und Roland Richter waren unsere Fans an der Strecke.

 

Deutsches Sportabzeichen 2007

Das Deutsche Sportabzeichen haben im Jahre 2007 erreicht:

Demes, Gregor-Maximilian    Jugend Silber  2
Streuber, Kevin                 Jugend Gold   4
Streuber, Charlyn              Jugend Gold   4
Rabenau, Leonie                Jugend Gold   6
Rabenau, Malena               Jugend Gold   10
Demes, Stefan                  Bronze   2
Keil, Jochen                      Silber   4
Streuber, Frank                 Silber   4
Streuber, Ursula                Silber   4
Hausner, Hans-Joachim       Gold    6
Richter, Emanuel                Gold    9
Richter, Else                     Gold     9
Hausner, Rosi                    Gold   12
Ehmig, Erika                      Gold   25
Ehmig, Rudi                       Gold   25

und vom TSV 05 Dünfelder, Hendrik      Jugend Gold 3

 


 

 

 


 

 






 

 




 


 

 

 

 

 

 

 




 

 



 

 

 

 



 

 




 

 

 

 

 

 

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